Cuvillier Verlag

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10.02.2026

Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft

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Zum 11. Februar feiern wir den Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft. Erfahren Sie mehr über Publikationswege für Forscherinnen und lesen Sie unseren Nachruf auf Pionierin Prof. Dr. Rita Süssmuth.


Stimmen der Innovation: Wir feiern unsere Wissenschaftlerinnen zum 11. Februar

Der 11. Februar ist kein Datum wie jedes andere. Es ist der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Ein Tag, an dem wir innehalten, um die Barrieren zu reflektieren, die bereits überwunden wurden und vor allem, um die exzellenten Leistungen von Frauen in der Forschung weltweit zu würdigen.

In diesem Jahr begehen wir diesen Tag mit einer besonderen Mischung aus Stolz und Wehmut. Während wir die Zukunft der weiblichen Forschung feiern, nehmen wir Abschied von einer Frau, die wie kaum eine andere den Weg für Frauen in Wissenschaft und Politik geebnet hat: Prof. Dr. Rita Süssmuth.


In Memoriam: Prof. Dr. Rita Süssmuth: Eine Pionierin der strukturellen Veränderung

Wissenschaft braucht Vorbilder, die nicht nur durch Fachwissen glänzen, sondern durch die Kraft, Räume zu öffnen, wo vorher Türen verschlossen waren. Prof. Dr. Rita Süssmuth war eine solche Ausnahmeerscheinung. Als Erziehungswissenschaftlerin, Professorin und spätere Bundestagspräsidentin verkörperte sie die Symbiose aus akademischer Exzellenz und gesellschaftlicher Gestaltungskraft.

Eine Stimme für die Sichtbarkeit

Rita Süssmuths akademischer Weg begann in einer Zeit, in der Professorinnen in Deutschland Seltenheitwert hatten. Ihre Forschung zu Erziehungswissenschaften und internationaler Bildungsentwicklung legte den Grundstein für ein tieferes Verständnis von Chancengerechtigkeit. Sie verstand früh, dass Wissen nicht nur generiert, sondern publiziert und kommuniziert werden muss, um gesellschaftlichen Wandel zu bewirken.


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Annette Jentzsch-Cuvillier und Prof. Dr. Rita Süssmuth †

Süssmuth für Göttingen

Besonders für die Menschen aus Göttingen war Rita Süssmuth weit mehr als eine Politikerin. Sie war ein nahbares Vorbild, zu dem viele voller Respekt aufblickten. Zwischen 1987 bis 2002 war sie Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Göttingen. Ab 1991 übernahm sie für das Seminar Politikwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen wiederholt Lehraufträge.  Sie war eine enge Vertreterin unserer Region, die den intensiven Dialog mit den Bürgern und Vereinen nicht nur suchte, sondern auch lebte.
Wir verneigen uns vor ihrem Lebenswerk. Ihr Mut, auch unbequeme Themen in den Diskurs einzubringen, ist für uns als Fachverlag täglicher Ansporn. Sie hat gezeigt, dass die wissenschaftliche Stimme einer Frau das Fundament für politische Meilensteine legen kann.

Wir verneigen uns vor ihrem Lebenswerk. Ihr Mut, auch unbequeme Themen in den Diskurs einzubringen, ist für uns als Fachverlag täglicher Ansporn. Sie hat gezeigt, dass die wissenschaftliche Stimme einer Frau das Fundament für politische Meilensteine legen kann.


WoCaNet 2025: Netzwerke knüpfen, Karrieren ebnen
Dass der Geist der Förderung in Göttingen lebendiger ist denn je, zeigte das jüngste 9. Women’s Careers and Networks (WoCaNet) 2025 Symposium. Diese Plattform hat sich als unverzichtbarer Knotenpunkt für den Austausch über weibliche Karrierewege und den Aufbau starker Netzwerke in der Wissenschaft etabliert.

Besonders inspirierend: Das Symposium wird von engagierten Studierenden der Georg-August-Universität Göttingen organisiert. Dieses Engagement der nächsten Generation zeigt deutlich, wie wichtig der Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft für junge Forscherinnen heute ist.

Der Cuvillier Verlag als aktiver Partner der Zukunft

Als renommierter Göttinger Wissenschaftsverlag war es für uns eine Herzensangelegenheit, das WoCaNet Symposium 2025 aktiv mitzugestalten. Unsere Präsenz auf der Karrieremesse bot die Gelegenheit für den direkten Dialog:

  • Persönlicher Austausch: Wir konnten zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen dabei unterstützen, erste Fragen zum Publikationsprozess ihrer Forschungsergebnisse zu klären.
  • Gemeinsame Werte: Bereits im Vorfeld des Symposiums haben wir gemeinsam mit dem WoCaNet-Team einen Artikel veröffentlicht, der unsere geteilten Werte: Sichtbarkeit, Exzellenz und Chancengleichheit, beleuchtet.
  • Schnittstelle zur Praxis: Unsere Teilnahme unterstreicht die Brückenfunktion, die der Cuvillier Verlag zwischen dem akademischen Publikationswesen und der beruflichen Entwicklung in Wissenschaft und Wirtschaft einnimmt.
Solche Kooperationen sind der Beweis dafür, dass der Weg, den Pionierinnen wie Rita Süssmuth bereitet haben, heute von einer neuen, selbstbewussten Generation von Wissenschaftlerinnen mutig weitergegangen wird. 

Hier der Link zum Blogbeitrag: http://https//cuvillier.de/de/blog/WoCaNet-2025

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Annette Jentzsch-Cuvillier beim WoCaNet 2025

Sichtbarkeit schaffen: Von der Bachelorarbeit bis zur Professur
Als wissenschaftlicher Fachverlag sehen wir uns nicht nur als Dienstleister, sondern als Wegbegleiter. Unsere Mission ist es, Wissenschaft sichtbar zu machen. Doch Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer; sie braucht Plattformen, Mut und eine starke Stimme.

In der heutigen Forschungslandschaft ist der “Leaky Pipeline”-Effekt noch immer eine Realität: Während der Frauenanteil unter den Studierenden oft bei über 50 % liegt, nimmt er auf dem Weg zur Professur stetig ab. Wir beim Cuvillier Verlag setzen genau hier an. Wir sind stolz darauf, seit vielen Jahren ein Zuhause für die Publikationen herausragender Forscherinnen zu sein und Karrieren oft über Jahrzehnte hinweg zu begleiten.

Die Etappen der wissenschaftlichen Karriere

Wissenschaftliches Publizieren ist mehr als nur die Vervielfältigung von Papier. Es ist die Dokumentation einer intellektuellen Reise:

  • Der Grundstein: Die erste Veröffentlichung der Bachelor- oder Masterarbeit. Hier wird aus einer Studentin eine Autorin. Dieser erste Schritt in die Fachöffentlichkeit ist entscheidend für das Selbstverständnis als Wissenschaftlerin.
  • Der Meilenstein: Die Dissertation. In ihr fließen tiefgreifendes Fachwissen, methodische Strenge und jahrelange Disziplin zusammen. Wir sorgen dafür, dass diese harte Arbeit in einer Form erscheint, die der Qualität der Forschung entspricht.
  • Die Expertise: Habilitationen, Lehr- und Sachbücher. Hier geben unsere Autorinnen ihr Wissen an die nächste Generation weiter und prägen den Diskurs in ihrer Disziplin nachhaltig.


Pionierinnen in jedem Fachbereich: Vielfalt als Stärke

Ob in den Naturwissenschaften (MINT), der Technik, den Geistes- oder Sozialwissenschaften: Die Frauen, die bei uns veröffentlichen, treiben den Fortschritt voran. Ein Blick in unser Portfolio zeigt die beeindruckende Breite weiblicher Forschung:

MINT-Fächer: Aufbruch der Stereotypen
Lange Zeit galten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als männlich dominierte Domänen. Unsere Autorinnen in der Ingenieurs- oder Quantenphysik beweisen täglich das Gegenteil. Ihre Publikationen sind essenziell, um die nächste Generation von Mädchen zu inspirieren. Wenn eine junge Studentin das Standardwerk einer Professorin in den Händen hält, sieht sie nicht nur Formeln: sie sieht ihre eigene Zukunft.

Geistes- und Sozialwissenschaften: Gesellschaft verstehen
Gerade in Zeiten globaler Krisen sind es oft Wissenschaftlerinnen, die komplexe soziale Gefüge analysieren. Von der Migrationsforschung bis zur modernen Pädagogik; Bereiche, die auch Rita Süssmuth am Herzen lagen; liefern unsere Autorinnen die theoretischen Grundlagen für ein besseres Miteinander.


Die Herausforderung der “Gender Publication Gap”

Warum ist ein Tag wie der 11. Februar so wichtig? Studien zeigen, dass es in der Wissenschaft noch immer eine Gender Publication Gap gibt. Frauen publizieren im Durchschnitt seltener als Erstautorinnen und werden in manchen Disziplinen weniger zitiert.

Woran liegt das?

  • Strukturelle Hürden: Vereinbarkeit von Forschung und Familie.
  • Netzwerke: Informelle männlich dominierte Netzwerke erschweren den Zugang zu hochkarätigen Publikationsorganen.
  • Bias: Unbewusste Vorurteile bei Peer-Review-Verfahren.
Wir beim Cuvillier Verlag wirken dem entgegen, indem wir einen barrierefreien, transparenten und hochprofessionellen Publikationsprozess bieten. Wir verstehen uns als Brücke zwischen der intensiven Forschungsarbeit im Labor oder Archiv und der globalen Scientific Community.


Unser Versprechen: Unterstützung auf Augenhöhe

Wissenschaftliche Karrieren sind oft von Herausforderungen geprägt. Umso wichtiger ist es, einen Partner an der Seite zu haben, der den Publikationsprozess wertschätzend gestaltet. Wir bieten nicht nur Drucklegung, sondern eine ganzheitliche Betreuung:

  • Individuelle Beratung: Jedes Forschungsprojekt ist einzigartig. Wir finden das passende Format, ob Open Access oder klassischer Print.
  • Qualitätssicherung: Durch professionelles Lektorat und hochwertige Gestaltung stellen wir sicher, dass Ihre Arbeit die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient.
  • Globale Distribution: Wir sorgen dafür, dass Ihre Erkenntnisse weltweit in Bibliotheken und Datenbanken auffindbar sind.
  • “Wissenschaft ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und jede Veröffentlichung ist ein Versorgungspunkt auf diesem Weg zum Ziel.” Dieser Gedanke leitet uns in der Zusammenarbeit mit unseren Autorinnen.


Ein Appell an die nächste Generation

An alle angehenden Wissenschaftlerinnen: Die Welt wartet auf Ihre Ideen. Lassen Sie sich nicht von Statistiken entmutigen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Frauen wie Rita Süssmuth, die bewiesen haben, dass Hartnäckigkeit und wissenschaftliche Brillanz die Welt verändern können.
Ihr Beitrag zur Forschung ist unverzichtbar. Ob Sie gerade an Ihrer Masterthesis schreiben oder an einem komplexen Forschungsprojekt arbeiten: Trauen Sie sich, Ihre Ergebnisse zu teilen. Sichtbarkeit beginnt mit dem Mut zum ersten Manuskript.

Fazit: Gemeinsam die Zukunft gestalten

Der 11. Februar erinnert uns daran, wie weit wir gekommen sind und wie viel noch zu tun ist. Wir feiern heute die Erfolge unserer Autorinnen und gedenken gleichzeitig einer Frau, die den Weg bereitet hat. Prof. Dr. Rita Süssmuth hinterlässt eine Lücke, aber auch ein Vermächtnis, das in jeder neuen Publikation einer Frau weiterlebt.

An alle Forscherinnen, die bereits mit uns veröffentlicht haben: Danke für Ihre Arbeit, Ihre Neugier und Ihr Vertrauen.

An alle, die noch am Anfang stehen: Wir stehen bereit, um Ihre Ideen gemeinsam mit Ihnen zu veröffentlichen.

Haben Sie ein aktuelles Forschungsprojekt oder planen Sie Ihre nächste Publikation? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie wir Ihre Arbeit optimal präsentieren können. Wir freuen uns darauf, Ihre Stimme in den Kanon der Wissenschaft aufzunehmen.

Frohen Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft!