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Moskau – das dritte Rom

Printausgabe
EUR 39,15 EUR 37,19

E-Book
EUR 27,40

Moskau – das dritte Rom

Eine politische Theorie mit ihren Auswirkungen auf die Identität der Russen und die russische Politik

Illya Kozyrev (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, Datei (38 KB)
Leseprobe, Datei (58 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3869556250
ISBN-13 (Printausgabe) 9783869556253
ISBN-13 (E-Book) 9783736936256
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 248
Umschlagkaschierung glänzend
Auflage 1 Aufl.
Band 0
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort Universität Vechta
Erscheinungsdatum 17.01.2011
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Sozialwissenschaften
Politologie
Geschichtswissenschaften
Schlagwörter Russlands Machtpolitik. Die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche
Beschreibung

Der bereits in der Antike verbreitete Glaube an das „Roma aeterna“, mit der Vorstellung, dass die Stadt Rom und ihre Macht niemals untergehen werden, wurde in vielfältiger Weise vom späteren Christentum in einer vergeistigten Ausformung übernommen. Das Bestreben eine reine Macht- und Interessenpolitik ideologisch und religiös aufzuwerten und zu erhalten ist bereits im Russland der Zaren mit unterschiedlicher Intensität gepflegt worden.
Die Sowjetunion hat dieses Instrument dann zu einer gewissen Perfektion weiter entwickelt. Die Theorie des dritten Roms erlebt nach dem Zarenimperium und nach Stalins utopischen Plänen im heutigen Russland eine Renaissance in Form einer kraftvollen kirchlichen Macht, mit einer engen Bindung dieser Russisch Orthodoxen Kirche an den Staat.
Die Gegenwartsrelevanz der Idee des dritten Roms liegt zudem im Kontext der Identitätsproblematik der Russen, der sogenannten „Generation Putin“ und der russischen Politik, insbesondere im Kontext des antiwestlichen Staatsprogramms Putins und der heutigen imperialen Sehnsucht.
Die Arbeit enthält Interviews und Fotomaterial.