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Cuvillier Verlag

32 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

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De En Es
13.08.2021

Warum Universitäten verlegerische Leistungen übernehmen (müssen)

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Universitäten übernehmen "pseudo-verlegerische" Leistungen, indem sie Studierenden die Möglichkeit bieten ihre Forschung über den Universitätsserver zu veröffentlichen. Doch warum müssen sie zusätzlich zu ihren Kernkompetenzen Forschung und Lehre nun auch verlegerische Leistungen übernehmen?


Die Veröffentlichungsform der Publikation auf den Universitätsservern ist aus der Not entstanden, da unser Wissen aufgrund von hohen Impactpunkten an das amerikanisch–kanadische Verlagsoligopol – welchem auch viele deutsche Verlage angehören – gegeben wurde und auch noch wird.




Ursachen


Die Universitäten bzw. Universitätsbibliotheken müssen das an ihren Instituten produzierte Wissen zurückkaufen, um es den eigenen Studierenden und Forschenden zur Verfügung stellen zu können – die Preise hierfür sind enorm. Für die Lösung dieser Problematik haben Universitäten die Möglichkeit der Veröffentlichung auf den Universitätsservern entwickelt. Für die Umsetzung dieser „pseudo-verlegerische“ Arbeit müssen die Universitäten viel Geld in die Hand nehmen.




Verlagsleistungen oder Kernkompetenz?


Da stellt sich die Frage: Sollten sich die Universitäten nicht auf ihre Kernkompetenz die Lehre und Forschung konzentrieren können und das Geld, welches für verlegerische Leistungen in die Hand genommen werden muss, in die Lehre und Forschung fließen lassen?



Die “big five”


Gierig. Rücksichtslos. Allmächtig.

Ein handvoll Wissenschaftsverlage dominieren den Markt – zum Nachteil vieler Universitäten und Bibliotheken. Der Zugriff auf eigens produziertes Wissen ist nur zu horrenden Preisen möglich. Die Finanzierung der hohen Abogebühren fällt vielen Einrichtungen schwer, sodass Forscher*innen häufig nur Zugang zu ausgewählten Fachpublikationen haben.

Mehr dazu im Beitrag „Macht der Wissenschaftsverlage. Zugang verweigert" in der FAZ (18.10.2019).