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Angemessenheitsvalidierung bei Vorstands- und Personalgesamtvergütungen

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Angemessenheitsvalidierung bei Vorstands- und Personalgesamtvergütungen

Ein empirischer Erklärungsansatz anhand von DAX 30 Unternehmen

Matthias Göbel (Autor)
Alexander Malitsky (Autor)
Ralf Kühl (Autor)

Previo

Lectura de prueba, PDF (64 KB)
Indice, PDF (56 KB)

ISBN-13 (Impresion) 9783954046522
ISBN-13 (E-Book) 9783736946521
Idioma Deutsch
Numero de paginas 32
Edicion 1. Aufl.
Lugar de publicacion Göttingen
Fecha de publicacion 28.02.2014
Clasificacion simple Libro de divulgacion
Area Economía
Palabras claves Vorstands- und Personalgesamtvergütungen, DAX 30, Managementvergütung, VorstAG, VorstOG, Entlohnungskomponenten Top Management, Managementvergütungsansätze, Reform der Managementvergütung, Empirische Datenerhebung DAX 30, Vergütungssystem Bonus | Malus, Renumeration System, Top Management Environment, Finanzwirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Management
Descripcion

Inhaltliche Erörterungen hinsichtlich einer angemessenen Entlohnungssystematik im Top Management bestimmen nicht erst seit der Veröffentlichung zu exorbitanten Bonuszahlungen namhafter Vorstandsvorsitzender börsennotierter Aktienunternehmen sowohl innerhalb Europas als auch in den USA zunehmend mediale und gesellschaftspolitische Kerndiskussionen.
Zusätzlich zwingen verschärfte gesetzliche Anforderungen hinsichtlich der Offenlegungspflichten der Vorstandsvergütungen (Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung [VorstAG] 31. Juli 2009; Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz – VorstOG) 03. August 2005) börsennotierter Aktiengesellschaften Unternehmen dazu, mit erhöhtem Detaillierungsgrad Komponenten der Vorstandsvergütungen auszuweisen und diese somit sämtlichen interessenspluralistischen Gruppen gegenüber transparent und vergleichbar zu gestalten.
Dieser wissenschaftliche Beitrag fokussiert in dieser Kontextbetrachtung anhand der 30 DAX (Deutscher Aktien Index) Unternehmen signifikante Abweichungen der Entlohnungskomponenten im Top Management zu ausgewählten Performance- und Mitarbeiterorientierten Kennzahlen über einen Betrachtungszeitraum der Jahre 2004 bis 2012.
Dabei ist als zielgerichtete Orientierungsleitfrage zu berücksichtigen, ob Vorstandsvergütungen im Verhältnis zu Entlohnungen der übrigen Belegschaft als angemessen zu betrachten sind und in diesem Vergleich grundsätzlich relative absolute Verhältnisgrößen mit ausreichender Validität bestimmt werden können. Alternativ wäre die Annahme zu prüfen, inwieweit Vorstandsmitglieder bei der Anwendung etablierter Vergütungsprinzipien einer teilweisen Diskriminierung unterliegen, so dass eine zukünftige, systematische Regulierung Top- Management orientierter Vergütungsansätze bei börsennotierten Aktiengesellschaften unverzichtbar erscheint.
Dabei ist es bewusst nicht erklärtes Ziel der Untersuchung, über eine vermeintlich gerechte Höhe einer Vergütungskomponente aufzuklären.
Somit liefert diese Arbeit eine fundierte Grundlage zu weiteren Erklärungsansätzen im weitreichenden Themengebiet der Top Management Vergütung und stellt zudem einen wirkungsvollen Ansatzpunkt für die konkrete Entwicklung innovativer, transparenter und belastbarer Vergütungsmodelle der Zukunft dar, abgesichert über eine umfangreiche Mehrjahresdatenerhebung zu vergütungsrelevanten Komponenten der Jahre 2004 bis 2012 auf Basis offizieller Geschäftsberichte der untersuchten Aktiengesellschaften.