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Mobilität im Alter in gründerzeitlichen Etagenhäusern und Quartieren

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Mobilität im Alter in gründerzeitlichen Etagenhäusern und Quartieren

Untersuchung der architektonisch-städtebaulichen Potentiale am Beispiel der Stadt Hamburg

Daniela Scherz (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, Datei (34 KB)
Leseprobe, Datei (110 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3867273030
ISBN-13 (Printausgabe) 9783867273039
ISBN-13 (E-Book) 9783736923034
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 206
Auflage 1
Band 0
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort Hamburg
Erscheinungsdatum 24.07.2007
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Architektur und Bauwesen
Schlagwörter Städtebau, Etagenhäuser, Gründerzeit, Mobilität im Alter, architektonisch-städtebaulichen Potentiale, Stadt Hamburg.
Beschreibung

In der vorliegenden Forschungsarbeit werden die architektonisch-städtebaulichen Potentiale gründerzeitlicher Etagenhäuser und Innenstadtquartiere in Bezug auf die Gewährleistung von Mobilität älterer Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen am Beispiel der Stadt Hamburg untersucht.
Der verwendete Terminus „Mobilität“ bezieht sich dabei auf die räumliche Mobilität zu Fuß, welche für die aushäusigen Aktivitäten zur eigenständigen Alltagsbewältigung erforderlich ist. Diese ist, neben dem Wohnen, eine elementare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes, aktives, würdevolles und zufriedenes Leben im Alter.
Ziel der Arbeit ist die Weiterentwicklung von Wohngebäuden und Quartieren, um alternden Menschen ein Verbleiben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu werden zunächst die Qualitätsmerkmale der gründerzeitlichen Etagenhäuser und Quartiere im Istzustand sichtbar gemacht, um daraus das Potential möglicher Anpassungsmaßnahmen abzuleiten. Im Gebäudebereich liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung der baulichen Voraussetzung zur Erhaltung der Mobilität bei der horizontalen und vertikalen Erschließung. Auf der Quartiersebene werden die noch zu bewältigenden Wege, die durch individuell vorhandene Mobilitätseinschränkungen bestimmt werden, zum einen auf die Entfernungen zu den für eine selbstständige Lebensführung erforderlichen Versorgungseinrichtungen und zum anderen auf ihre funktionale bauliche Gestaltung hin untersucht. Zur Ermittlung dieser so genannten Mobilitätsradien wird zusätzlich zur Auswertung von Daten aus vorhandenen Studien eine Messung von Gehgeschwindigkeiten älterer Menschen durchgeführt.
Die ermittelten Ergebnisse zeigen, dass sowohl die gründerzeitlichen Etagenhäuser als auch die Quartiere den Bedürfnissen älterer Nutzer mit vorhandenen Mobilitätseinschränkungen teilweise bereits entsprechen und in den Bereichen mit diesbezüglichen baulichen Mängeln die Möglichkeiten für entsprechende Anpassungsmaßnahmen als recht gut zu bewerten sind.