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Leitlinien Unfallchirurgie
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Das großflächige Ausbreiten von Imperata auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in
den tropischen Regionen Asiens ist ein ernsthaftes Problem im Hinblick auf
Landdegradation. Dazu sind bisher zahlreiche Untersuchungen durchgeführt und
verschiedenste Vorschläge zur Bewirtschaftung von Imperata-Flächen gemacht worden.
Es ist jedoch ungeklärt, ob eine beginnende Degradation durch Imperata alleinig durch
die Entwicklung von nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktionssystemen
verlangsamt oder vermieden werden kann. Die vorliegende Studie untersuchte
Maßnahmen zur Kontrolle von Imperata sowie Anbauverfahren für eine geeignete
Bewirtschaftung für Flächen an landwirtschaftlichen genutzten Tropenwaldrändern, die
für ein Imperata-Aufkommen anfällig sind. Feldversuche wurden in
Maisanbausystemen im montanen Central Sulawesi, Indonesien, mit unterschiedlicher
Imperata-Bedeckung und einer Reihe von Land- und Bodenbedingungen angelegt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Imperata durch geeignete Bodenvorbereitung und
angepasstes Anbaumanagement bekämpft und unterdrückt werden konnte. Die
effektivste Kontrolle bei flächendeckendem Aufkommen mit gut entwickelten
Rhizomen war entweder tiefes Hacken oder Herbizidbehandlung in Kombination mit
mineralischer Düngung. Hatte sich jedoch Imperata im Feld erst neuerlich etabliert,
reichte ein flaches Hacken, ebenfalls in Kombination mit Düngung aus. Als Alternative
zu mineralischer Düngung war der begleitende Anbau von Mucuna ebenfalls eine
erfolgreiche Strategie, vorausgesetzt es wurde verhindert, dass Mucuna das
Maiswachstum vermindert.
Das Eindringen von Imperata konnte verhindert werden, wenn Maßnahmen
zur Verbesserung der Nährstoffbedingungen im Boden gleich zu Beginn des Anbaues
vorgenommen wurden, um zu vermeiden, dass Nährstoffmangel die Produktivität
einschränkt. In Feldern, in denen sich bereits Imperata ausgebreitet hat, sollten fehlende
Nährstoffe zugeführt werden, damit die Anbaupflanzen mit dem Gras konkurrieren und
ausreichend Erträge produzieren können.
Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass Maistrockenmasse und -körnerertrag
stark durch das Aufkommen von Imperata und einen damit verbundenen Kaliummangel
beeinträchtigt wurden.
| ISBN-13 (Printausgabe) | 3867271259 |
| ISBN-13 (Printausgabe) | 9783867271257 |
| ISBN-13 (E-Book) | 9783736921252 |
| Buchendformat | A5 |
| Sprache | Englisch |
| Seitenanzahl | 170 |
| Auflage | 1 |
| Buchreihe | ZEF Bonn |
| Band | 49 |
| Erscheinungsort | Göttingen |
| Promotionsort | Bonn |
| Erscheinungsdatum | 23.01.2007 |
| Allgemeine Einordnung | Dissertation |
| Fachbereiche |
Land- und Agrarwissenschaften
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| Schlagwörter | Imperata cylindrica, Invasive Grasarten, Unkrautmanagement im tropischen Pflanzenbau, Landdegradation, Bodenfruchtbarkeitsmanagement, Maisbasierte Anbausysteme, Integrierte Unkrautbekämpfung, Rhizombildung und vegetative Vermehrung, Mechanische Bodenbearbeitung, Mineralische Düngung, Kaliumlimitierung im Maisanbau, Mucuna-Zwischenfruchtanbau, Biologische Stickstofffixierung, Tropische Hochlandlandwirtschaft |