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Beeinträchtigungen des Rundfunkempfangs im Kfz: Neue Bewertungsmethoden

Printausgabe
EUR 29,35 EUR 27,88

E-Book
EUR 20,55

Beeinträchtigungen des Rundfunkempfangs im Kfz: Neue Bewertungsmethoden

Wolfgang Wegst (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, Datei (36 KB)
Leseprobe, Datei (35 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3869558148
ISBN-13 (Printausgabe) 9783869558141
ISBN-13 (E-Book) 9783736938144
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 170
Auflage 1 Aufl.
Band 0
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort TU Braunschweig
Erscheinungsdatum 19.07.2011
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Allgemeine Ingenieurwissenschaften
Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Elektrotechnik
Schlagwörter Rundfunkempfang, Kraftfahrzeug, Elektromagnetische Verträglichkeit, EMV, Störaussendung, Empfangsqualität, Bewertung, KFZ
Beschreibung

In der vorliegenden Arbeit wird eine neue Methode zur Bewertung von Rundfunkempfangsbeeinträchtigungen auf Grund von Funkstörungen im Kraftfahrzeug (Kfz) vorgestellt. Zunächst wird das Rundfunkempfangssystem im Kfz beschrieben, das den Empfang der Rundfunknutzsignale (Hörfunk und Fernsehen), aber auch der Störsignale ermöglicht. Die Erfassung und Bewertung der vom Kfz selbst verursachten Störsignale erfolgt in einer geschirmten EMV Prüfumgebung mit Hilfe eines Funkstörmessempfängers. Dabei zeigt sich, dass vor allem für digitale Funkdienste die Bewertung mit einem Funkstörmessempfänger nach etablierten Normen nicht immer mit den wahrnehmbaren Empfangsbeeinträchtigungen übereinstimmt.
Zur Bewertung von Empfangsbeeinträchtigungen muss ein Rundfunknutzsignal in die Betrachtung mit einbezogen werden. Die für den Empfang im Kfz relevanten Rundfunkdienste und Modulationsarten werden deshalb vorgestellt. Für die Bewertung von Empfangsbeeinträchtigungen wurde ein so genannter AudioVideoPrüfplatz (AVP) entwickelt. Die Komponenten des AVP dienen zur Erzeugung des Rundfunknutzsignals, der Addition von Nutz und Störsignal sowie zum Empfang dieser Signale. Der Empfang des Nutzsignals mit aufaddiertem Störsignal erfolgt durch einen Rundfunkempfänger, wie er im Kfz tatsächlich zum Einsatz kommt. Bei dem softwaregesteuerten Prüfablauf wird jeweils das demodulierte, ungestörte Empfangssignal mit dem demodulierten, aber gestörten Empfangssignal verglichen. Für diesen Vergleich werden die instrumentellen Audioqualitätsbewertungsverfahren PESQ und PEAQ zur Bewertung von Empfangsbeeinträchtigungen bei Hörfunkdiensten eingesetzt. Mit dem AudioVideoPrüfplatz kann zusätzlich zur Qualitätsbewertung die Dämpfung des vorhandenen Störsignals ermittelt werden, für welche eine vorgegebene Empfangsqualität wieder erreicht wird.
Die Bewertung von Störsignalen mit dem AVP wird zunächst mit generischen, mathematisch beschreibbaren Störsignalen evaluiert. Im Weiteren wurden Untersuchungen von tatsächlich im Kfz auftretenden Störsignalen durchgeführt. Bei der Gegenüberstellung der Bewertungen mit dem AVP und dem Funkstörmessempfänger zeigt sich, dass die zu erwartenden Empfangsbeeinträchtigungen nicht für alle Rundfunkdienste mit einer Detektorbewertung nach etablierten Normen sicher ausgeschlossen werden können. Die Empfangsbeeinträchtigungen sind hochgradig von den Störsignalen, aber auch den zu schützenden Rundfunksignalen sowie den Empfangsbedingungen (Empfangspegel) abhängig. Durch Anwendung des AVP als Ergänzung zur Bewertung der Störsignale mit einem Funkstörmessempfänger kann dieses Problem gelöst werden. Zur Steigerung der Effizienz und Vermeidung langer Prüfdauern auf Grund des zusätzlichen Einsatzes des AVP wurden die Möglichkeiten einer Störsignalaufzeichnung und originalgetreuen Wiedergabe sowie einer Simulation der Empfangsbeeinträchtigungen realisiert.