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Effekt selektiver und nicht selektiver nichtsteroidaler Antiphlogistika auf die in vitro Kontraktilität von durch Ischämie und Reperfusion geschädigtem, equinem Jejunum

Printausgabe
EUR 48,00

E-Book
EUR 33,60

Effekt selektiver und nicht selektiver nichtsteroidaler Antiphlogistika auf die in vitro Kontraktilität von durch Ischämie und Reperfusion geschädigtem, equinem Jejunum (Band 17)

Anna Wogatzki (Autor)

Vorschau

Leseprobe, Datei (1,1 MB)
Inhaltsverzeichnis, Datei (560 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736992283
ISBN-13 (E-Book) 9783736982284
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 186
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Buchreihe Wissenschaftliche Reihe der Klinik für Pferde
Band 17
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort TiHo Hannover
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Veterinärmedizin
Spezielle Veterinärmedizin
Schlagwörter Kolik, paralytischer Ileus, Ischämie, Reperfusion, Antiphlogistika
Beschreibung

Schäden des Darmes durch Ischämie und Reperfusion infolge von Strangulationen des Darmes führen zu inflammatorischen Reaktionen der betroffenen Darmsegmente mit einer Hochregulierung der COX-Isoformen. In der Koliktherapie werden NSAIDs eingesetzt. Da Motilitätsstörungen des Darmes besonders im postoperativen Stadium zu schweren Komplikationen führen, sollte der Effekt zweier NSAIDs auf die in vitro Kontraktilität des equinen Jejunums in vorliegender Studie untersucht werden. Intestinale Strangulationen mit nachfolgenden Schäden durch Ischämie und Reperfusion führten zu einer gesteigerten in vitro Kontraktilität des betroffenen Darmsegmentes. Vermutlich entsteht diese Hyperkontraktilität durch fortschreitendes entzündliches Geschehen und durch eine Hochregulierung der COX-Isoformen, insbesondere der COX-2 und damit verbunden eine Erhöhung der Prostaglandinsynthese. Bei in vitro Applikationen konnte in hohen Dosierungen ein kontraktilitätshemmender Effekt von Flunixin beobachtet werden. Nach intravenöser in vivo Applikation fielen die Ergebnisse heterogener aus. So kam es zu einer signifikanten Frequenzsteigerung der Kontraktionen nach intravenöser Applikation von Flunixin. Eine Erklärung wäre eine Überdosierung mit Intoxikation des Gewebes nach in vitro Applikation der Wirkstoffe, da die inhibitorischen Effekte des Flunixins nur in hohen Konzentrationen auftraten. Die klinische Bedeutung kann aufgrund der vorliegenden Studie nicht abgeschätzt werden, denn unklar ist, inwieweit die unterschiedliche Applikationsroute die Ergebnisse tatsächlich beeinflusst hat.