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Titelbild-leitlinien
Pädiatrische Arzt-Patienten-Beziehung bei Fabricius Hildanus

Printausgabe
EUR 29,90

E-Book
EUR 20,93

Pädiatrische Arzt-Patienten-Beziehung bei Fabricius Hildanus (Band 15)

Franziska Hedding (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (60 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (50 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736994331
ISBN-13 (E-Book) 9783736984332
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 106
Auflage 1. Aufl.
Buchreihe Düsseldorfer Texte zur Medizingeschichte
Band 15
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 27.12.2016
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Geschichte der Neuzeit
Kinderheilkunde
Schlagwörter Medizingeschichte, Kinderheilkunde, Neuzeitgeschichte
Beschreibung

Seit den Studien von Philippe Ariès zur Geschichte der Kindheit steht die These im Raum, dass bis weit in die frühe Neuzeit die Kindheit nicht als etwas Eigenständiges gesehen und Kinder gleichsam wie kleine Erwachsene behandelt wurden. Dies muss aus medizinhistorischer Perspektive zweifelhaft erscheinen, denn das seit der Antike bis ins 18. Jahrhundert vorherrschende Konzept der Humoralpathologie geht unter anderem von unterschiedlichen körperlichen Konstitutionen gerade auch im Zuge der körperlichen Entwicklung durch verschiedene Lebensalter aus.
Diese Thesen werden in der vorliegenden zur Veröffentlichung redigierten Dissertation von Franziska Hedding anhand der zahlreichen vom Wundarzt Fabricius Hildanus (1560-1634) veröffentlichten eigenen pädiatrischen Fallbeschreibungen geprüft. Zusätzlich wird erstmals dessen Ratgeber „Spiegel des menschlichen Lebens“ als medizinhistorische Quelle ausgewertet. Entgegen der von Ariès propagierten Grundtendenz lassen sich in den Veröffentlichungen Fabrys viele Hinweise finden, dass Kindern auf physischer, psychischer und gesellschaftlicher Ebene grundlegende Unterschiede zu Erwachsenen zugeschrieben wurden, die ein Arzt bei der Behandlung von Kindern berücksichtigen sollte.