Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
De En Es
Kundenservice: +49 (0) 551 - 547 24 0

Cuvillier Verlag

30 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

Cuvillier Verlag

Premiumpartner
De En Es
Titelbild-leitlinien
Biometrische Studien am Pferdeauge

Printausgabe
EUR 18,20

E-Book
EUR 12,70

Biometrische Studien am Pferdeauge (Band 42)

Ultraschalluntersuchung, Keratometrie und Retinoskopie

Ulrike Meister (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (1,3 MB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (590 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736999053
ISBN-13 (E-Book) 9783736989054
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 54
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Buchreihe Wissenschaftliche Reihe der Klinik für Pferde
Band 42
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort Hannover (TiHo)
Erscheinungsdatum 23.11.2018
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Veterinärmedizin
Schlagwörter Pferd, Auge, Ultraschall, Keratometrie, Retinoskopie, Ultraschallgeschwindigkeit, Kammerwasser, Glaskörper, Linse, Intraokularlinse, Ultraschalllängenmessung, Vorderkammertiefe, Linsendicke, Glaskörperlänge, Axiallänge, Hornhautradius, Brechkraft, theoretische Formeln, Emmetropie, Dioptrien, Binkhorst, Retzlaff equine, eye, ultrasound, ultrasound velocity, aqueous humor, lens, vitreous body, intraocular lens, anterior chamber depth, lens thickness, vitreous body length, axial length, radius of curvature, refraction, theoretical formulas, emmetropia
Beschreibung

Jede Trübung der Augenlinse, bezeichnet als Katarakt, führt zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Visusbeeinträchtigung. Meist sind die in ihrem Sehvermögen eingeschränkten Pferde für bestimmte Nutzungsrichtungen nicht mehr geeignet. Aufgrund des Risikos für Selbstverletzungen und der bestehenden Wertminderung werden daher beidseitig erblindete Pferde häufig euthanasiert. Zur Behandlung einer Katarakt ist eine sog. Kataraktoperation erforderlich, bei der die getrübte Linse entfernt wird. Früher wurden die Pferde dabei häufig aphak, d.h. ohne Linse, gelassen, so dass postoperativ eine starke Weitsichtigkeit die Folge war. Um diese Fehlsichtigkeit auszugleichen, sind heutzutage Intraokularlinsen für Pferde verfügbar. Messdaten zur Bestimmung einer optimalen Intraokularlinsenstärke fehlten allerdings bisher für das Pferd. In der vorliegenden Studie wurden diese biometrische Messdaten ermittelt, nämlich an enukleierten Pferdeaugen die Ultraschallgeschwindigkeiten in Kammerwasser, Linse und Glasköper sowie an gesunden Pferden die Brechkraft, Axiallänge, Vorderkammertiefe, Linsendicke, Glaskörperlänge und der Hornhautradius. Mit Hilfe der theoretischen Formeln nach Retzlaff und Binkhorst wurde auf der Grundlage dieser Messdaten eine optimale Intraokluarlinsenstärke für eine Einheitslinse für Pferde berechnet. So ergab sich, dass eine Emmetropie beim Pferd nach einer Linsenextraktion vorzugsweise mit der kommerziell erhältlichen Intraokularlinse der Stärke 18D erzielt werden kann.