Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
De En Es
Kundenservice: +49 (0) 551 - 547 24 0

Cuvillier Verlag

30 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

Cuvillier Verlag

Premiumpartner
De En Es
Titelbild-leitlinien
Gegen alle Widerstände

Printausgabe
EUR 59,90

E-Book
EUR 41,90

Gegen alle Widerstände

Die erste Lebertransplantation auf dem europäischen Festland 1969

Tschung-Su Lie (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (910 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (570 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736970168
ISBN-13 (E-Book) 9783736960169
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 232
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 07.06.2019
Allgemeine Einordnung Biografie
Fachbereiche Praktische Medizin
Schlagwörter Leber, Lebertransplantation, Transplantationsmedizin, Autobiographie, Medizin, Geschichte der Medizin, Chirurgie, südkoreanischer Arzt in Deutschland
Beschreibung

Das Buch handelt von der ersten Lebertransplantation in Deutschland, die zugleich die erste auf dem europäischen Kontinent war, und den Erfahrungen eines jungen Mannes aus einem südkoreanischen Dorf, eines „Migranten“ also, im Deutschland der 1960/70er Jahre.

Die Lebertransplantation fand vor 50 Jahren, im Juni 1969, an der von Alfred Gütgemann geleiteten Chirurgischen Universitätsklinik Bonn statt. Der Verfasser hat dabei eine führende Rolle gespielt. Er schildert die an Hindernissen reiche Vorgeschichte und den zum Teil dramatischen Ablauf dieser Transplantation. Bei den medizinischen Details stützt er sich auf die eigenen klinischen Aufzeichnungen.

Das Buch geht auf die kollegialen Widerstände in der Klinik genauso ein wie auf die Förderung des Vorhabens durch Gütgemann und erörtert auch die komplexe Frage der geteilten Verantwortung für die Transplantation.

Aus eigenem Erleben schreibt der Verfasser schließlich über die Verhältnisse in (west-)deutschen allgemeinen Krankenhäusern früherer Jahre, über den dramatischen Ärztemangel und die unhaltbaren Arbeitsbedingungen. Auch das Chefarztsystem und die Hierarchien, insbesondere an einer Universitätsklinik, kommen zur Sprache.

Gerade heute dürfte von besonderem Interesse sein, wie sich ein nach Deutschland migrierter junger Mann trotz mancher privaten und institutionellen Förderung durchschlagen musste, bis er schließlich Erfolg hatte.