Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
De En Es
Kundenservice: +49 (0) 551 - 547 24 0

Cuvillier Verlag

30 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

Cuvillier Verlag

Premiumpartner
De En Es
Titelbild-leitlinien
Digitalisierung

Printausgabe
EUR 9,90

E-Book
EUR 6,90

Digitalisierung

Vier Verlautbarungen zu einer glorifizierten Zukunftstechnologie

Michael Pleister (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (550 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (540 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736970779
ISBN-13 (E-Book) 9783736960770
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 12
Umschlagkaschierung glänzend
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Kommunikations- und Informationswissenschaften
Allgemein
Schlagwörter Digitalisierung, digitales Zeitalter, digitale Technologien, neue Technologien, Robotik, künstliche Intelligenz, Waffensysteme, Informations- und Nachrichtentechnologie, elektronische Medien, Computer, Laptop, Tablet, Smartphone
Beschreibung

Die Digitalisierung ist durch die häufige Verwendung des Begriffs und die Allgegenwart der mit ihm verbundenen sachbezogenen Errungenschaften – zumindest in den vom “Schicksal“ bevorzugten Breiten der Erde – dabei, sich zu einem Allerweltswort zu entwickeln, mit dem in der Konsequenz vermutlich im Wirkungsbereich der meisten Menschen vorwiegend oberflächliche Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Technologie, ihrer Leistungsfähigkeit und Funktionstüchtigkeit assoziiert werden. Befürworter und Protagonisten der Digitalisierung lassen es sich durch geschicktes sprachlich-inhaltliches Austarieren, auch Akzentuieren der an Modernität und Zukunft orientierten Konnotationen, wie sie den entsprechenden Begrifflichkeiten immanent sind, angelegen sein, den Wahrnehmungshorizont der Bevölkerung für den Gedanken vermeintlicher Unausweichlichkeit wie Unverzichtbarkeit, was die Steuerung vielfacher gesellschaftsrelevanter Bezugsfelder durch digitale Prozesse anbelangt, zu öffnen und zu sensibilisieren. Welche Probleme und Unwägbarkeiten sich mit der in Rede stehenden Technologie verbinden, welche „Untergangsszenarien“ – ein wenig zugespitzt formuliert – sich in langfristiger Perspektive keinesfalls als unmöglich oder auch nur unwahrscheinlich herauskristallisieren, dies hat in der allgemeinen Rezeption des Begriffes „Digitalisierung“ sowie im Verständnis des an ihn geknüpften spezifischen Sachverhaltes, schließlich in der gesellschaftlichen Debatte noch nicht den Stellenwert, noch nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten, wie es angesichts sukzessiver Vereinnahmung von Wirkungsfeldern der Realität durch digitale Technologie, auch bei Vorausschau und ggf. erforderlich werdender Risikoabwägung durchaus wünschenswert wäre. Im Hinblick auf eine kritische Einschätzung dessen, was sich absehbar bezüglich Digitalisierung kalkulieren lässt, liefern die hier vorliegenden Texte einige Gedanken, die weiterverfolgt werden sollten.

Michael Pleister