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Cuvillier Verlag

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DAS PFERD an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst

Printausgabe
EUR 89,00

E-Book
EUR 59,00

DAS PFERD an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst

Ein unvollständiges Manuskript

Horst Erich König (Autor)
Eva Polsterer (Autor)
Natalie Gutgesell (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, PDF (1,5 MB)
Leseprobe, PDF (15 MB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736973930
ISBN-13 (E-Book) 9783736963931
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 268
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 28.04.2021
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Pferdesport
Kunstgeschichte
Veterinärmedizin
Schlagwörter Pferd, horse, Kunst, art, Wissenschaft, science, Anatomie, anatomy, Muskeln, muscles, Sehnen, tendons, Blutgefäße, blood vessels, Knochen, bones, Veterinärmedizin, veterinary medicin, Präparation, dissection, Illustration, illustration,Wissenschaftliche Zeichnung, scientific drawing, Kunstwerk, artwork, Entwicklungsgeschichte, evolution, Skulptur, sculpture, Künstler, artist, Denkmal, monument, Reiterstandbild, equestrian statue, Reiter, rider, Reitschule, riding school, Malerei, painting, Zeichnung, drawing, Quadriga, Quadriga, Sattel, saddle, Steigbügel, stirrup, Eiszeit, ice age, Mittelalter, middle Ages, Antike, ancient times, Ritter, knight, Kavallerie, cavalry, Postkutsche, stagecoach, Fiaker, horse carriage, Numismatik, numismatics, Philatelie, philately, Heraldik, heraldry, Eisenbahn, train, Straßenbahn, tram, Schifffahrt, shipping, Arabisches Pferd, arabian horse, Arbeitspferd, workhorse, Zugpferd, draft horse, Biefmarke, stamp, Münze, coin
Beschreibung

Zwischen Menschen und dem Lebewesen Pferd besteht seit Urzeiten eine besondere Beziehung. Schon vor mehr als 30.000 Jahren wurden Pferde künstlerisch dargestellt. Die Klugheit und Schönheit dieser Tiere beeindruckten den Menschen immer. Nach der Domestikation wurden Pferde der Menschheit nutzbar gemacht. Sie beeinflussten die Geschichte vieler Völker, halfen kriegerische Auseinandersetzungen zu gewinnen, starben bei Feldzügen und im Dienst des Menschen. Heute ist das Pferd ein Freund bei unzähligen Freizeitaktivitäten und spielt eine große Rolle in der monumentalen Skulptur und Malerei. Die Autoren nähern sich in diesem Werk auf einzigartige Weise dem Lebewesen Pferd. Noch nie zuvor wurden Monumente so auf die Korrektheit ihrer anatomischen Strukturen analysiert.


Rezension

Der emeritierte Universitätsprofessor für Veterinäranatomie, Horst Erich König, gibt zusammen mit der promovierten Veterinärmedizinerin und Künstlerin Eva Polsterer dieses Buch heraus. Als Mitautorin für dieses Werk konnte das Autorenteam die promovierte Kunsthistorikerin Natalie Gutgesell gewinnen. Der Untertitel – „Ein unvollständiges Manuskript“ – wird als Herausforderung verstanden, um Kolleginnen und Kollegen sowie kunstinteressierte Pferdliebhaber anzuregen, sich auch mit diesem weiten Themenkreis zu befassen. Zwischen Mensch und Pferd besteht seit Urzeiten eine besondere Beziehung, die sich seit Jahrtausenden in der Verehrung dieser Tiere auch in Wissenschaft und Kunst niederschlägt. Die Schönheit und Klugheit dieser edlen Tiere beeindruckten schon immer die Menschheit. Beginnend mit den steinzeitlichen Höhlenmalereien lässt sich in diesem Buch ein breiter Bogen spannen über die Skizzen von Leonardo da Vinci, Andreas Vesalius und Carlo Ruini bis hin zu den großartigen historischen Reiterdenkmälern des Altertums und der Neuzeit und Pferdeporträts, in den unzähligen Schriften, Bildern und Skulpturen in aller Welt.

Das veterinäranatomisch-künstlerische Autorenteam schlägt mit diesem Buch völlig neue Gesichtspunkte der Darstellung ein, sie präsentiert in einer erstmaligen Form die Zusammenschau von Kunst und Wissenschaft von der frühen Domestikation des Pferdes bis hin zur künstlerischen Wiedergabe in Malerei, Skulptur und Denkmalkunst sowie Alltagsleben unserer Zeit.

Die Künstlerin Eva Polsterer nähert sich der Pferdeskulptur auf einzigartige Weise, indem sie im wahrsten Sinne dabei „unter die Haut geht“. Sogar Goethe, Dichter und Anatom, der auf seiner Italienreise in Venedig die Quadriga von San Marco betrachtete, hätte sich gefreut, das Kunstwerk so sehen zu dürfen.

Die Entwicklungsgeschichte des Pferdes sowie seine Dienste, die sich der Mensch nutzbar machte, wurden schon oft beschrieben. Seine Darstellung in Bild und Skulptur werden in diesem Buch unter einem neuen Aspekt beleuchtet und dürften nicht nur für Tiermediziner, sondern auch für Pferdeliebhaber und Künstler von Interesse sein.

Durch das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis, in Anbetracht der vielen Farbbilder und der eigens dafür angefertigten Zeichnungen und kolorierten Bilder, empfiehlt sich das Buch von selbst. Dem Verlag und den Autoren ist eine möglichst weite Verbreitung des Werks gewünscht.

H. –G. Liebich, München (Deutsches Tierärzteblatt 10/2021)