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Cuvillier Verlag

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Der weibliche Anteil am Prozess der Zivilisation

Printausgabe
EUR 49,90

E-Book
EUR 34,99

Der weibliche Anteil am Prozess der Zivilisation

Karin Weingartz-Perschel (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (110 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (110 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736975385
ISBN-13 (E-Book) 9783736965386
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 204
Umschlagkaschierung glänzend
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 26.11.2021
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Sozialwissenschaften
Geschichtswissenschaften
Vor- und Frühgeschichte
Schlagwörter Patriarchatsgenese, Mutterrecht, Evolution, Ideologie, Dialektik, Ethik, Geschlecht, Gattung, Sozialisation, Kapitalismus, species, maternal rights, patriarchy, dialectics, gender, Frauenbewegung, Women's Movement, Zivilisation, Unterdrückung der Frauen, oppression of women, Frauenforschung, women's studies, Gleichberechtigung, gender equality, Weiblichkeit, femininity, Drei-Stufen-Theorie, three-step theory, Emanzipation, emancipation, Lernprozesse, learning processes, Instinktmangelhaftigkeit, Instinct deficiency, Desmond Morris, biologischer Selektionsmechanismus, bioselection mechanism, Kommunikationsfähigkeit, communication skills, Arbeitsteilung, division of labour, Gesellschaftsordnung, society order, Besitzende, Nichtbesitzende, Klassengesellschaft, class society, Mündigkeit, Selbstbestimmung, self-determination, Subalternität, subalternity, Arterhaltung, Frauenbild, image of women, Sexualität, sexuality, Feminismus, gesellschaftliche Ungleichheit, social inequality, Umverteilung der Arbeit, redistribution of labour, Sexualität, das Ewigweibliche, Simone de Beauvoir, Geschlechterdialektik, gender dialectic, whore, hure, Hexe, witch, Intelligenzentwicklung, intelligence development, Ödipuskomplex, Oedipus complex, Sexualtrieb, sex drive, Matrifokalität, Matrifocality, antiauthoritarian upbringing, Antiautoritäre Erziehung, die imaginierte Weiblichkeit, imagined femininity, the gender dilemma, das Gender-Dilemma
Beschreibung

Das größte Hindernis, das dem Prozess der Erkenntnis innerhalb der Frauenbewegung im Wege steht, ist das Faktum, das männliche Geschlecht als gegnerisches, gar feindliches zu betrachten, denn es ist keineswegs der Verursacher der Unterdrückung der Frauen, sondern, ebenso wie das weibliche, Resultat des Prozesses unserer Zivilisation.
Dass in diesem Prozess das weibliche Geschlecht und seine gesellschaftliche Bedeutung zunehmend in den Hintergrund oder, besser gesagt, in die Abhängigkeit der männlichen Spezies gedrängt wurde, kann nicht allein der Schuld der Männer zugeschrieben werden, denn sie sind, ebenso wie die Frauen, Produkte ihrer jeweiligen historischen Epoche und der darin vorherrschenden Ideologien. Männer wie Frauen sind zu je fünfzig Prozent an der Entwicklung der Geschichte, dem Prozess der Zivilisation beteiligt. Warum dieser Prozess in der Vorherrschaft der Männer mündete, diese Frage kann nur in der Bemühung um die reflexive Aufarbeitung unseres jahrtausendealten Werdeganges, unserer anthropologischen Entwicklungsgeschichte beantwortet werden.
Deshalb ist es um so wichtiger, dass sich die Frauen in diesen historischen Forschungsprozess einbringen, um ihr zukünftiges Schicksal als dem Mann ebenbürtige und damit gleichberechtigte Individuen beschleunigen zu können.