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Cuvillier Verlag

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Murnauer Häuser

Printausgabe
EUR 42,50

Murnauer Häuser

Gabriele Münter zwischen Heimatbewegung und Kinderkult

Evelin Priebe (Autor)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736975927
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 48
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 31.03.2022
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Kunstgeschichte
Schlagwörter Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Murnau, "Ortsverschönerung" Murnau, Blauer Reiter, Kinderkult, Mythos "Kind", Ellen Key, Reformpädagogik, Jahrhundert des Kindes, Heimatbewegung, Heimatschutzbewegung, Volkskunstbewegung, Emanuel von Seidl, Konrad Lange, Kinderspielzeug, Reformspielzeug, Aufstellspielzeug, Architekturspielzeug, Volksspielzeug, Kleine Holzhäuser, Kinderzeichnung, Bilderbuch, München um 1900, homeland movement, Children's cult, Myth "Child", reform education, century of the child, folk art, Volkskunst, children's toys, child's drawing, small wooden houses, universelle Bildsprache, universal visual language, künstlerische Erziehung, artistic education, Holzspielzeugdesign, wooden toy design, Spielzeugmuseum Nürnberg, Toy Museum Nuremberg, Erzgebirgische Miniaturen, Erzgebirge Miniatures, Buchillustration, book illustration, kindlich-naive Wahrnehmung, childlike perception, Kunsttheorie, theory of art
Beschreibung

Der Aufenthalt in Murnau im Spätsommer 1908 bedeutete für Gabriele Münter den entscheidenden künstlerischen Durchbruch. Ein flächenhafter Bildaufbau, vereinfachte Formen, Verzicht auf Details und kräftige, ungemischte Farben bestimmten von nun an ihre Bilder. Diese Stilmerkmale charakterisierten auch von Künstlern gestaltete Bilderbücher und das neue Holzspielzeug. In der Landschaftsmalerei Münters wurden Häuser in und um Murnau ein bevorzugtes Motiv. Die „Ortsverschönerung“ Murnaus in dieser Zeit könnte dabei eine Rolle gespielt haben ebenso wie die Begegnungen Münters mit dem damals beliebten Architekturspielzeug. Kleine Holzhäuser, arrangiert zu Dörfern und kleinen Städtchen, waren beliebt bei Jung und Alt. Die Neugestaltung der Häuser in Murnau war der Heimatbewegung geschuldet ebenso wie die Spielzeugdörfer und -städte aus Holz, denen eine bevorzugte Rolle beim Reformspielzeug zukam. Mit ihrem neuen Stil seit 1908 hat Münter dem „Jahrhundert des Kindes“ ihre Referenz erwiesen und mit ihren „Murnauer Häusern“ vielleicht auch der Heimatbewegung um 1900.