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Cuvillier Verlag

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Staatliche Schutzpflichten hinsichtlich des Rechts auf Leben und ihre postmortale Geltendmachung

Printausgabe
EUR 44,90

E-Book
EUR 31,90

Staatliche Schutzpflichten hinsichtlich des Rechts auf Leben und ihre postmortale Geltendmachung

Hanui Jo (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (160 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (140 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736976474
ISBN-13 (E-Book) 9783736966475
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 168
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort Hannover
Erscheinungsdatum 27.07.2022
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Rechtswissenschaft
Schlagwörter Staatliche Schutzpflicht für das Recht auf Leben, Sewol-Schiffsunglück in Korea, Park Geun Hye-Entscheidung des koreanischen Verfassungsgerichts, Staatshaftungsentscheidung des Bezirksgerichts Seoul, Verfassungsbeschwerde der Hinterbliebenen der Unfallopfer, Grundrecht auf Leben, Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, Verletzung des Rechts auf Leben, Tod eines Grundrechtsträgers, Postmortale Geltendmachung einer Schutzpflicht, Anspruchsrecht der verstorbenen Menschen, Anspruchsrecht auf Feststellung des Unterlassens der staatlichen Schutzpflicht, Klärungsbedürfnis, Nachbesserung, Staatliche Mitverantwortung, Unterlassen der staatlichen Schutzpflicht, Staatshaftungsklage, Amtshaftungsanspruch, Beschwerdefähigkeit des verstorbenen Menschen, Doppelfunktion der Verfassungsbeschwerde, Grundrechtsfähigkeit des verstorbenen Menschen, postmortaler Persönlichkeitsrechtsschutz, Mephisto-Entscheidung, Postmortale Schutzpflicht, allgemeines Rechtsschutzbedürfnis, Fortführung der Verfassungsbeschwerde, Tod des Beschwerdeführers, Spezifisches Rechtsschutzmittel, Wahrung, Auslegung und Fortbildung des objektiven Verfassungsrechts, Subjektive Funktion der Verfassungsbeschwerde, Objektive Funktion der Verfassungsbeschwerde, Vertreter, Prozessfähigkeit, Nicht prozessfähige Partei, Postmortale Parteifähigkeit, Nasciturus, Prozessstandschaft, Beschwerdebefugnis, OEG, Opferentschädigungsanspruch, koreanischer Entschädigungsanspruch, state duty to protect the right to life, Sewol-ferry disaster, Park Geun Hye- Decision of the Korean Constitutional Court, Decisions on compensation for sewol victims’ families, Constitutional complaint of the accident victims, Fundamental right to life, Art. 2 Para. 2 S. 1 of Basic Law, Violation of the right to life, Death of a fundament rights holder, Postmortem assertion, Right to claim, Right to claim for determination of the omission of state duty to protect, Clarification, Improvement, State co-responsibility, Omission of the state duty to protect, State liability lawsuit, Claim of official liability, Capacity to become party in constitutional complaint, Capacity to become holder of fundamental rights, Postmortem protection of human personality, Mephisto Decision, Postmortem duty to protect, Interest in legal protection, Continuation of the constitutional complaint, Death of the complainant, Specific legal remedy, Protection, interpretation and development of objective constitutional law, subjective function of the constitutional complaint, objective function of the constitutional complaint, Legal Representative, Process capacity, Non-process capacity party, Postmortem party ability, Nasciturus, Vicarious standing, authority to appeal constitutional complaint, Crime Victims Compensation Act, Right to compensation, Right to compensation in Korea
URL zu externer Homepage http://hylaw.hanyang.ac.kr/english/index
Beschreibung

Ein Recht auf Leben wird in Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG gewährleistet. Daraus wird die staatliche Schutzpflicht, menschliches Leben vor Übergriffen Dritter zu schützen, abgeleitet. Verletzt der Staat eine ihm obliegende Schutzpflicht, kann die Nichtwahrnehmung der Schutzpflicht mithilfe der Verfassungsbeschwerde zum Bundesverfassungsgericht überprüft. Ein Problem ist indes, dass es als Folge der Verletzung des Rechts auf Leben zum Tod eines Grundrechtsträgers kommt. Die Verfassungsbeschwerde zielt zwar auf die Gewährleistung von Individualrechtsschutz, aber ist noch ein spezifisches Rechtsschutzmittel, um auch das objektive Verfassungsrecht zu wahren, auszulegen und fortzubilden. Wegen dieser Doppelfunktion der Verfassungsbeschwerde ist ein Rechtsschutzinteresse daher auch im Fall des Versterbens des Grundrechtsträgers zu bejahen, wenn eine Klärung verfassungsrechtlicher Fragen in einem konkreten Fall zu erwartet ist. Dazu werden Vertreter- und Prozessstandschaft-Lösung zur postmortalen Geltendmachung einer Schutzpflicht vor dem Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen.