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Cuvillier Verlag

30 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
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Strategische Wissensmanagementkompetenz von Unternehmen

Printausgabe
EUR 32,00 EUR 30,40

E-Book
EUR 22,40

Strategische Wissensmanagementkompetenz von Unternehmen

Stephan Mangliers (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, Datei (43 KB)
Leseprobe, Datei (98 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3869552050
ISBN-13 (Printausgabe) 9783869552057
ISBN-13 (E-Book) 9783736932050
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 248
Auflage 1 Aufl.
Band 0
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort TU Clausthal
Erscheinungsdatum 21.12.2009
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften
Schlagwörter Wissensmanagement, Strategisches Management, Strategisches Wissensmanagement, Strategische
Beschreibung

Kontinuierliche Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft und im Bereich der Technologie stellen Unternehmen vor die Herausforderung das Ihnen zur Verfügung stehenden Wissen, durch kompetente Handlungen, bestmöglich für den Unternehmenserfolg einzusetzen, um somit langfristig die Wettbewerbsposition und damit das Überleben des Unternehmens zu gewährleisten. Um dieses zu erreichen ist eine strategische Wissensmanagementkompetenz notwendig, mit der die Fähigkeit eines Unternehmens beschrieben wird, wissensbasierte Wettbewerbsvorteile selbstorganisiert zu generieren. Erreicht wird dies durch die effektive zielgerichtete Entwicklung und Nutzung der organisationalen Wissensbasis. Die Entwicklung der Wissensbasis erfolgt dabei mittels organiationler Lernprozesse auf individueller, kollektiver, organisationaler und interorganisationler Ebene.
Zur Beschreibung der strategischen Wissensmanagementkompetenz wird ein Modell vorgestellt, welches als Ordnungskonzept bzw. Erklärungsmodell es ermöglicht, die verschiedenen Einflussfaktoren und Beziehungszusammenhänge der strategischen Wissensmanagementkompetenz aufzuzeigen. Als grundlegend für die Entstehung dieser Kompetenz ist die organisationale Lernfähigkeit zu sehen, die aufbauend auf der organisationalen Wissensbasis, diese kontinuierlich hinsichtlich neuer Anforderungen verändert. Wissen wird in diesem Zusammenhang als statisches Objekt zum Ausgangspunkt organisationalen Lernens, welches wiederum selber als dynamischer Entwicklungsprozess der Wissensbasis eines Unternehmens zu sehen ist.
Mit dem Ziel, den Umgang mit der einzigartigen Ressource Wissen im Unternehmen nachhaltig zu verbessern, bedarf es eines zielgerichteten Wissensmanagements im Unternehmen, welches grundsätzlich entweder technologie- oder humanorientiert ausgerichtet werden kann. Aus diesen Orientierungen im Wissensmanagement wurden hinsichtlich der Kompetenz im strategischen Wissensmanagement vier Typen von Unternehmen unterschieden. Hervorzuheben ist dabei, dass mit dem intuitiven Typ Unternehmen klassifiziert werden, die das Wissensmanagement unbewusst und ohne konkrete Zielsetzung in Bezug auf beide Orientierungen gestalten. Aus den zwei Extremen der Technologie- bzw. Humanorientierung heraus werden der technologieorientierte Unternehmenstyp bzw. der humanorientierte Unternehmenstyp abgeleitet. Der technologieorientierte Typ stellt dabei materielle Wissensträger und das an sie gebundene explizite Wissen in den Mittelpunkt, während der humanorientierte Typ sich auf personelle Wissensträger und das an sie gebundene implizite Wissen fokussiert. Da in der Kombination beider Herangehensweisen von integrativem Wissensmanagement zu sprechen ist, ist der integrative Unternehmenstyp der vierte zu differenzierende Typ. Auf Basis dieser vier Unternehmenstypen lassen sich idealtypische Entwicklungspfade aufzeigen, entlang derer Unternehmen auf Ebene der Gesamtorganisation drei Stufen der strategischen Wissensmanagementkompetenz erreichen können.
Grundsätzlich ist es schwer den unmittelbaren Wert von Wissen für ein Unternehmen zu bestimmen und da-mit ist es auch fast unmöglich kompetente Handlungen hinsichtlich des Umgangs mit Wissen zur Herausbildung wissensbasierter Wettbewerbsvorteile zu beurteilen. Im Rahmen der Arbeit wurden empirische Daten erhoben, die Aussagen über grundsätzliche Beziehungszusammenhänge der strategischen Wissensmanagementkompetenz erlauben sowie eine Beurteilung der beteiligten Unternehmen in Bezug auf ihre strategische Wissensmanagementkompetenz ermöglichen. Als Ergebnisse hervorzuheben sind dabei, dass ein grundsätzlicher statistischer Zusammenhang zwischen der Bedeutung von explizitem Wissen und der Technologieorientierung im Wissensmanagement besteht. Ebenso konnte auch ein statistischer Zusammenhang zwischen der Bedeutung von implizitem Wissen und der Humanorientierung im Wissensmanagement aufgezeigt werden. In Bezug auf die Eingrenzung und Beurteilung der Unternehmenstypen, war es möglich zum einen jeweils eine Gruppe an Unternehmen zu charakterisieren, die das Wissensmanagement eher intuitiv, technologie- bzw. humanorientiert gestalten. Zudem konnten durch eine differenzierte Analyse der Gruppe mit integrativem Wissensmanagement Tendenzen hinsichtlich der Entwicklungspfade aufgezeigt werden. Des Weiteren hat die Analyse des Datensatzes ergeben, dass entlang der theoretisch erarbeiteten Entwicklungspfade den jeweiligen Unternehmen auch eine höhere Stufe der strategischen Wissensmanagementkompetenz zuzusprechen ist.