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Editorial Cuvillier

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Editorial Cuvillier

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Pflichtversicherung - ein Allheilmittel?

Impresion
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Pflichtversicherung - ein Allheilmittel? (Volumen 10) (Tienda española)

Johann-Matthias Graf von der Schulenburg (Editor)
Christian Thomann (Editor)

Previo

Indice, Datei (80 KB)
Prologo, Datei (87 KB)
Lectura de prueba, Datei (100 KB)

ISBN-10 (Impresion) 3865374506
ISBN-13 (Impresion) 9783865374509
ISBN-13 (E-Book) 9783736914506
Idioma Deutsch
Numero de paginas 262
Edicion 1 Aufl.
Serie Schriftenreihe des Instituts für Versicherungsbetriebslehre der Leibniz Universität Hannover
Volumen 10
Lugar de publicacion Göttingen
Fecha de publicacion 17.05.2005
Clasificacion simple Libro de divulgacion
Area Economía
Descripcion

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema, „Welche Gründe liefert die ökonomische Theorie für die Pflichtversicherung und die Versicherungspflicht“. In freien Marktwirtschaften lässt sich immer wieder beobachten, dass der Staat regulierend auf dem Versicherungsmarkt eingreift bzw. sogar selbst als Versicherer auftritt. Begründet werden diese Eingriffe mit den Besonderheiten des Gutes Versicherungsschutz. 1 Die staatlichen Interventionen reichen von gesetzlichen Normen zur Gründung öffentlich-rechtlicher Versicherungsanstalten, über die Versicherungsaufsicht bis zum Versicherungszwang. Ziel dieser Arbeit ist es, die ökonomischen Beweggründe des Staates für die Einführung der Zwangsversicherung aufzuzeigen und diese gegebenenfalls kritisch zu hinterfragen. Die Politik diskutiert im Zusammenhang mit Versicherungsprodukten seit jeher die Frage, ob es sinnvoll ist, die Bürger zu zwingen sich zu versichern bzw. in eine staatlich kontrollierte Versicherung zu integrieren. Ihre Legitimation für diese Eingriffe zieht sie sowohl aus ökonomischen Kalkül als auch aus dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes (Art. 20 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 GG). Dieses verpflichtet den Gesetzesgeber zur Schaffung sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit. Der Reichweite des staatlichen Eingriffs sind verfassungsrechtlich durch die Artikel über die Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) und der Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) Grenzen gesetzt.