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Titelbild-leitlinien
Gentoxizität von Dieselmotoremissionen bei Verbrennung von Pflanzenölen, Mineralöldiesel und deren Mischkraftstoffen

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Gentoxizität von Dieselmotoremissionen bei Verbrennung von Pflanzenölen, Mineralöldiesel und deren Mischkraftstoffen (Volumen 17)

Jörn Bünger (Autor)

Previo

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Indice, Datei (590 KB)

ISBN-13 (Impresion) 9783736992320
ISBN-13 (E-Book) 9783736982321
Idioma Deutsch
Numero de paginas 74
Laminacion de la cubierta Brillante
Edicion 1.
Serie Fuels Joint Research Group - Interdisziplinäre Kraftstoffforschung für die Mobilität der Zukunft
Volumen 17
Lugar de publicacion Göttingen
Lugar de la disertacion Göttingen
Fecha de publicacion 22.04.2016
Clasificacion simple Tesis doctoral
Area Química
Medicina humana
Ingeniería mecánica y de proceso
Palabras claves Dieselmotor, Mutagenität, kanzerogen, Blends
Descripcion

Abgase von Dieselmotoren wirken mutagen und sind als kanzerogen für den Menschen eingestuft. In den letzten Jahrzehnten wurden vermehrt alternative Dieselkraftstoffe auf Pflanzenölbasis und deren Blends mit Mineralöldieselkraftstoff (DK) eingesetzt. Daraus ergibt sich die Frage, ob bzw. in welchem Umfang auch bei der Verbrennung dieser Kraftstoffe mutagene und kanzerogene Substanzen entstehen.
Nachdem in einer vorherigen Studie (Bünger et al. 2007) die dieselmotorische Verbrennung von Rapsöl eine erhöhte Mutagenität ergeben hatte, wurde in der hier vorliegenden Arbeit die Hypothese geprüft, ob auch andere Pflanzenöle mit unterschiedlich hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren zu erhöhter Mutagenität im Vergleich zu herkömmlichem Mineralöldieselkraftstoff führen. Darüber hinaus sollte geklärt werden, ob die Mutagenität der Pflanzenölkraftstoffe vom Anteil ungesättigter Fettsäuren bzw. der Zahl der Doppelbindungen der für die Kraftstoffherstellung verwendeten Pflanzenölfettsäuren abhängig ist.
Weiterhin wurden Blends (Kraftstoffmischungen) untersucht, weil eine Studie von Fang und McCormick (2006) bei Blends aus Biodiesel und DK eine Ausflockung der Kraftstoffmischungen mit einem Maximum bei B20 gezeigt hatte. Dies wurde der chemischen Reaktivität der Doppelbindungen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren zugeschrieben. Da auch die Mutagenität von Biodieselblends auf Rapsölbasis bei B20 erhöht war (Krahl et al. 2008), wurde untersucht, ob dieses Phänomen auch bei Blends von verschiedenen Pflanzenölen auftritt.