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Cuvillier Verlag

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Handykompetenz in der Grundschule

Printausgabe
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Handykompetenz in der Grundschule

Theoretische Konzeptualisierung und empirische Prüfung eines Testinventars

Katharina Hellwig (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, Datei (58 KB)
Leseprobe, Datei (65 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3869550112
ISBN-13 (Printausgabe) 9783869550114
ISBN-13 (E-Book) 9783736930117
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 298
Auflage 1 Aufl.
Band 0
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort Universität Erfurt
Erscheinungsdatum 11.06.2009
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Pädagogik
Beschreibung

Mit der zunehmenden Verbreitung von Mobiltelefonen unter Kindern gewinnt die frühzeitige Vermittlung eines angemessenen Umgangs mit dem Medium sowie entsprechende Aufklärung und Information über relevante Chancen und Risikopotentiale durch Elternhaus und Schule an Bedeutung. Da es sich hier um ein neues Aufgabengebiet handelt, fehlen bisher weitestgehend Erfahrungen, die als Maßstab für einen kompetenten Umgang der Kinder mit dem Handy gelten können. So war es Ziel der vorliegenden Arbeit, Handykompetenz bei acht- bis elfjährigen Kindern zu konzeptualisieren und im Rahmen einer Kompetenzmessung systematisch zu erfassen.
Dafür wurden zunächst Leitfadeninterviews mit Kindern, Eltern und Lehrern durchgeführt, deren Ergebnisse Ausgangspunkt für das weitere Vorgehen waren. Basierend auf verschiedenen Medienkompetenzdefinitionen wurde eine Definition von Handykompetenz bei Grundschülerinnen und Grundschülern der dritten und vierten Jahrgangsstufe abgeleitet. Diese Grundlage wurde operationalisiert und so in einer Testkonstruktion entsprechend der klassischen Testtheorie ein Instrument zur Erfassung von Handykompetenz erstellt. Die Testaufgaben wurden in einer ersten Stichprobe analysiert und selektiert. In einer weiteren Stichprobe fand eine Validierung des Inventars statt.
Wissenschaftliche Anwendungsmöglichkeiten des Handykompetenztests sind beispielsweise gegeben in umfangreichen Erhebungen, die in Zusammenhang mit dem Mobiltelefon stehen, zur Dokumentation von Kohorteneffekten oder als Orientierung für die Konstruktion weiterer Instrumente im Bereich Medienkompetenz. In der Praxis ist der Einsatz durch Lehrerinnen und Lehrer in Schulen möglich.