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Der ’Kitāb al-adwiya al-mufrada҆ des Abu l-Mutarrif’ Ibn Wāfid und der ’Liber aggregatus in medicinis simplicibus’ des Pseudo-Serapion

Printausgabe
EUR 9,50

E-Book
EUR 6,65

Der ’Kitāb al-adwiya al-mufrada҆ des Abu l-Mutarrif’ Ibn Wāfid und der ’Liber aggregatus in medicinis simplicibus’ des Pseudo-Serapion

Ein Vergleich zweier arabischer Simplizienbücher, deren Gemeinsamkeiten und deren Unterschiede

Jochem Straberger-Schneider (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (93 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736995710
ISBN-13 (E-Book) 9783736985711
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 36
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 03.07.2017
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Geschichtswissenschaften
Literaturwissenschaften
Pharmazie
Schlagwörter 2 arabische Arzneibücher und deren Autorenschaft
Beschreibung

Die Nähe der beiden Arzneibücher ist nach einem Textvergleich unverkennbar und lässt zunächst an einen gemeinsamen Autor denken. Bei genauerem Vergleich aber werden Unterschiede deutlich, die doch für eine spätere Überarbeitung des ’Kitāb al-adwiya al-mufrada҆ des Abu l-Mutarrif’ Ibn Wāfid, eines Arzneibuches, das von diesem im 11. Jahrhundert verfasst wurde, sprechen. Der ‘Liber aggregatus in medicinis simplicibus’ des Pseudo-Serapion, eine Traduktion aus dem Arabischen in die lateinische Wissenschaftssprache, die Simon von Genua mit Hilfe des Abraham aus Tortosa Ende des 13. Jahrhunderts vorgenommen hatte, weist zusätzlichen Text und weitere Zitate verschiedener, meist arabischer Autoren aus. In der Simplizienliste sind bei den Mineralia und Animalia neue Drogen aufgenommen worden, wodurch die Zahl der Kapitel deutlich erhöht wurde. Eine Gegenüberstellung der Anfangszeile entsprechender Kapitel beider Simplizienbücher zeigt die Weiterentwicklung des Arzneibuches aus dem 13. Jahrhunderts auf. Neben anderen arabischen Bezeichnungen der Droge werden lateinische Synonyma angeführt, die die Benutzung des Arzneibuches wesentlich erleichtern. Dies trug zur Wertschätzung des pseudo-serapionischen Simplizienbuches bei und führte dazu, dass diese Kompilation meist griechischer und arabischer Quellen als Lehrbuch für Ärzte und Apotheker angesehen wurde.