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Studie zur Ursache und Therapie der equinen rezidivierenden Uveitis

Printausgabe
EUR 18,00

E-Book
EUR 12,60

Studie zur Ursache und Therapie der equinen rezidivierenden Uveitis (Band 31)

Eva Baake (Autor)

Vorschau

Inhaltsverzeichnis, PDF (41 KB)
Leseprobe, PDF (77 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736996519
ISBN-13 (E-Book) 9783736986510
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 90
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Buchreihe Wissenschaftliche Reihe der Klinik für Pferde
Band 31
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort TiHo Hannover
Erscheinungsdatum 06.11.2017
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Veterinärmedizin
Schlagwörter Studie, Ursache, Therapie
Beschreibung

Die equine rezidivieredne Uveitis (ERU) ist eine Augenerkrankung, die durch wiederkehrende Entzündungsschübe geprägt ist. Bis heute wird die „klassische ERU“ häufig mit einer intraokularen Leptospireninfektion in Verbindung gebracht. Die Pars plana Vitrektomie ist eine vielversprechende Therapieoption und es gibt Hinweise, dass diese erfolgreicher ist, wenn intraokulare Antikörper gegen Leptospiren nachweisbar sind. Kammerwasser oder Glaskörpermaterial betroffener Augen wird auf Antikörper gegen Leptospiren mittels Mikroagglutinationstest (MAT) untersucht, leptospirale DNA wird durch die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und vermehrungsfähige Leptospiren durch eine kulturelle Anzucht nachgewiesen.
In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss unterschiedlicher Labore auf Untersuchungsergebnisse identischer Glaskörperproben untersucht. Die Übereinstimmung der PCR lag bei 98 %, wohingegen die Übereinstimmung des MAT bei 71 % lag und zusätzlich serovar- und rasseabhängige Unterschiede zeigte.
Zusätzlich wurde eine Langzeit-Verlaufskontrolle vitrektomierter Pferde durchgeführt und die Ergebnisse in Kontext mit Faktoren wie Alter, Geschlecht, Rasse, Fellfarbe und Vorschädigungen der vitrektomierten Augen gesetzt.
Insgesamt zeigten 85 % der untersuchten Augen keine erneuten Rezidive. Die Fellfarbe und der präoperative ERU-Score zeigten einen signifikanten Einfluss auf das Auftreten von Rezidiven, wohingegen die Anzahl der präoperativen Schübe, das Geschlecht und der Leptospirennachweis mittels MAT und PCR keinen signifikanten Einfluss auf das Auftreten von Rezidiven hatten.
Eine präoperative Kammerwasseruntersuchung auf leptospirale Antikörper mittels MAT lässt sich aufgrund der vorliegenden Ergebnisse nicht empfehlen. Vielmehr sollten Faktoren wie Rasse, Farbe, Alter und Vorschädigungen des betroffenen Auges für eine Entscheidung pro oder kontra Vitrektomie in Betracht gezogen werden.