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Michael Walzers Plädoyer für Pluralismus und Universalismus

Printausgabe
EUR 49,90

E-Book
EUR 34,90

Michael Walzers Plädoyer für Pluralismus und Universalismus

Eine Reflexion auf den Europarat

Valentina von Tulechov (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (150 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (97 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736997660
ISBN-13 (E-Book) 9783736987661
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 254
Umschlagkaschierung glänzend
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort LMU München
Erscheinungsdatum 04.04.2018
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Soziologie
Politologie
Schlagwörter Valentina von Tulechov, Michael Walzer, Universalismus, Pluralismus,Europarat, Europäische Menschenrechtskonvention, Kommunitarismus, Oviedo-Konvention, Liberalismus
Beschreibung

Michael Walzer gehört heute zu den bedeutendsten politischen Philosophen, der die entsprechenden Diskurse seit John Rawls A Theory of Justice (1971) nachhaltig geprägt hat. Dabei wird er von zahlreichen Interpreten dem im Anschluss an Rawls entstandenen Kommunitarismus zugerechnet. In diesem Band führt die Autorin anhand reichhaltigen Materials vor, dass diese Einschätzung nur teilweise angemessen ist. Das wird Dank der Quellen, auf die sich Walzer selber bezieht und die sein Denken geprägt haben, deutlich. Die Autorin stellt eine gelungene Anwendung politischer Philosophie und Theorie auf einen konkreten politischen Gegenstand dar, nämlich Walzers Theorie des Pluralismus und des Universalismus auf den Europarat, insbesondere auf das Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin, die Oviedo-Konvention. Dazu zeigt sie historisch sowie systematisch, wie sich die Menschenrechtskonvention und die Oviedo-Konvention sowohl in ihren Gehalten als auch in der Weise ihrer Entstehung mit Walzers Ansätzen interpretieren lassen. Dies veranschaulicht, wie konkret politisch relevant und praxistauglich Walzers Theorie ist.