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Von der katholischen Armenfürsorge zum Unternehmen Nächstenliebe

Printausgabe
EUR 65,00

E-Book
EUR 45,50

Von der katholischen Armenfürsorge zum Unternehmen Nächstenliebe

Geschichte des Caritasverbandes Frankfurts. Ein Beitrag zur Frankfurter Sozialgeschichte

Klaus Reimer (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (1,2 MB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (610 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736971059
ISBN-13 (E-Book) 9783736961050
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 670
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 07.11.2019
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
Orts- und Landesgeschichte, Regionalgeschichte
Schlagwörter Caritasverband, katholischen Armenfürsorge, Zeitgeschichte
Beschreibung

Die katholischen Armenfürsorge in Frankfurt begann mit der Gründung der ersten Pfarreien und Klöster im 8./9. Jhd., wurde in der Reformation fast völlig zerschlagen und bestand nur noch in Form eines Katholischen Armenkastens und des „stipendium pauperum“. 1808 erfolgte ein Neuanfang mit der Katholischen Armenadministration, die im Kulturkampf in die Katholische Armenanstalt umgewandelt wurde. Während der Industrialisierung Frankfurts stieg die katholische Bevölkerung von ca. 1.600 (1866) bis 1890 auf ca. 70.000 an. 1901 wurde der Caritasverband gegründet, um die meist zur Unterschicht gehörenden Katholiken besser betreuen zu können und wollte „ein wachsames Auge … auf alle bestehenden und entstehenden Notstände“ haben“ (Satzung 1901). Das 20. Jhd. war ein ständiger Wandel von Not und Hilfsbedürftigkeit, Chancen und Grenzen caritativer Hilfe, so daß sich ständig ändernde Anforderungen an die caritative Sozialarbeit ergaben. Aufgrund seines rechtlichen Status wurde der Caritasverband Frankfurt in der NS-Zeit vom Reichskonkordat besonders geschützt, und so überstanden Organisation und Personal die Kriegsjahre und man musste 1945 nicht bei Null anfangen. Die Nachkriegsjahre und die 50er Jahre waren geprägt von Wiederaufbau und Flüchtlingsströmen, die zu einer verstärkten Familien- und Jugendarbeit führten. Seit den 60er Jahren stehen Migration, Hilfen für Obdachlose und Bewohner sozialer Brennpunkte, Jugend- und Familienhilfe sowie die Sorge um alte und pflegebedürftige Menschen im Mittelpunkt.