Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Cuvillier Verlag

30 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

Cuvillier Verlag

De En Es
Rilkes Ontopoetik

Printausgabe
EUR 49,90

E-Book
EUR 35,90

Rilkes Ontopoetik

Das reine Symbol der Ganzheit an sich sowie „Papageien-Park“ und andere Gedichte des Autors um das Motiv des exotischen Tiers als Bild seinsstiftenden Dichtertums

Roland Ruffini (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (2,3 MB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (150 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736974227
ISBN-13 (E-Book) 9783736964228
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 396
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 28.05.2021
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Philosophie
Systematische Philosophie
Literaturwissenschaften
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Schlagwörter dichterische Sprache, bildhafte und begriffliche Sprache, Dichtung als Lüge bzw. prophetische Wahrheit, reines Symbol der Ganzheit, Orpheus, Symbolismus, l’art pour l’art, Magie, Einheit von etwas und nichts, Entzugshaftigkeit der Ganzheit, Ganzheit und Ganzheitlichkeit, Gestalthaftigkeit, la présence et l’absence, Da-Sein und Nicht-Da-Sein, das Offne, das Ganze, Stückwerk und Teile, ganzheitliche Verwandlung, Herz-Werk und Werk des Gesichts, Kugel des Seins, zirkulares ‚Werden’, ewige Wiederkehr, Heraklit, Kant, Fichte, Nietzsche, Heidegger, Ding an sich, Gottesbeweise, Sein und Seinshaftigkeit, Ontologie und Ontopoetik, Vergegenständlichung, Leben und Tod, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Sichtbar- und Greifbarsein, ganzheitliches und vergegenständlichtes Dasein, Realität, Schicksal, praktische Welt, Zeitgeist, menschliche Gesellschaft, Einsame und Gemeinsame, kleinerer und großer Kreislauf, Gesetz, Beschleunigung, das Unsrige, das Irdische, das Hiesige, rationales und unendliches Bewußtsein, Identität von Bewußtsein und Dasein, Idealismus, Dichtertum, Exotik
Beschreibung

Rilke wurde als „Dichter des Seins“ apostrophiert. Mit einer Verlagerung des Akzents versteht die Untersuchung die Charakterisierung dahingehend, daß Rilke in seinem Werk die Frage des Seins nicht nur thematisiert, sondern dies schöpferisch als Dichter tut, d. h. daß er als Wortkünstler mit den Mitteln der Sprache Sein und seinshaftes Dasein stiftet.
Seine Aussage, „Kein Wort im Gedicht ist identisch mit dem gleichlautenden Gebrauchs- und Konversations-Worte“, stellt den Unterschied zwischen poetischer Sprache und der Sprache praktischer Mitteilung fest. Gegenüber der allgemeinen Gültigkeit von deren Begriffen schafft der Dichter in seinem Werk einen geschlossenen Kosmos von Bildern, deren Sinn nur in dessen Zusammenhang zu erschließen ist.
Indem Rilke wie u. a. im Motiv des Exotischen Dichtertum und Dichtung ihrerseits zum Thema macht, werden sie selbst zum Symbol, d. h. im Sinn des Symbolismus zum Ausdruck von Sein und Seinshaftigkeit.

Weitere Veröffentlichungen des Autors zu Rilke: Das Apollinische und das Dionysische bei Rainer Maria Rilke (1989), Rilkes Seins- und Kunst-Begriff im Spiegel seiner dichterischen Welt (2006), „Tränenkrug“ als Bild seinshafter Welt. Rilkes Gedicht „Gieb mir, oh Erde“ (Aufsatz, 2009), Vier Gestalten der Bibel in Rilkes «Neuen Gedichten» (2013), «O reine Übersteigung!». Rilkes programmatisches Einleitungsgedicht zu den «Sonetten an Orpheus» (2016), R. M. Rilkes „Alkestis“. Dichterische Sprache als sich selbst bewahrheitendes „Versprechen“ von Seinshaftigkeit (2018)