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Rilkes Ontopoetik

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Rilkes Ontopoetik (English shop)

Das reine Symbol der Ganzheit an sich sowie „Papageien-Park“ und andere Gedichte des Autors um das Motiv des exotischen Tiers als Bild seinsstiftenden Dichtertums

Roland Ruffini (Author)

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Table of Contents, PDF (150 KB)

ISBN-13 (Hard Copy) 9783736974227
ISBN-13 (eBook) 9783736964228
Language Alemán
Page Number 396
Lamination of Cover matt
Edition 1
Publication Place Göttingen
Publication Date 2021-05-28
General Categorization Non-Fiction
Departments Philosophy
Systematic philosophy
Literary studies
Modern german literary studies
Keywords dichterische Sprache, bildhafte und begriffliche Sprache, Dichtung als Lüge bzw. prophetische Wahrheit, reines Symbol der Ganzheit, Orpheus, Symbolismus, l’art pour l’art, Magie, Einheit von etwas und nichts, Entzugshaftigkeit der Ganzheit, Ganzheit und Ganzheitlichkeit, Gestalthaftigkeit, la présence et l’absence, Da-Sein und Nicht-Da-Sein, das Offne, das Ganze, Stückwerk und Teile, ganzheitliche Verwandlung, Herz-Werk und Werk des Gesichts, Kugel des Seins, zirkulares ‚Werden’, ewige Wiederkehr, Heraklit, Kant, Fichte, Nietzsche, Heidegger, Ding an sich, Gottesbeweise, Sein und Seinshaftigkeit, Ontologie und Ontopoetik, Vergegenständlichung, Leben und Tod, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Sichtbar- und Greifbarsein, ganzheitliches und vergegenständlichtes Dasein, Realität, Schicksal, praktische Welt, Zeitgeist, menschliche Gesellschaft, Einsame und Gemeinsame, kleinerer und großer Kreislauf, Gesetz, Beschleunigung, das Unsrige, das Irdische, das Hiesige, rationales und unendliches Bewußtsein, Identität von Bewußtsein und Dasein, Idealismus, Dichtertum, Exotik
Description

Rilke wurde als „Dichter des Seins“ apostrophiert. Mit einer Verlagerung des Akzents versteht die Untersuchung die Charakterisierung dahingehend, daß Rilke in seinem Werk die Frage des Seins nicht nur thematisiert, sondern dies schöpferisch als Dichter tut, d. h. daß er als Wortkünstler mit den Mitteln der Sprache Sein und seinshaftes Dasein stiftet.
Seine Aussage, „Kein Wort im Gedicht ist identisch mit dem gleichlautenden Gebrauchs- und Konversations-Worte“, stellt den Unterschied zwischen poetischer Sprache und der Sprache praktischer Mitteilung fest. Gegenüber der allgemeinen Gültigkeit von deren Begriffen schafft der Dichter in seinem Werk einen geschlossenen Kosmos von Bildern, deren Sinn nur in dessen Zusammenhang zu erschließen ist.
Indem Rilke wie u. a. im Motiv des Exotischen Dichtertum und Dichtung ihrerseits zum Thema macht, werden sie selbst zum Symbol, d. h. im Sinn des Symbolismus zum Ausdruck von Sein und Seinshaftigkeit.

Weitere Veröffentlichungen des Autors zu Rilke: Das Apollinische und das Dionysische bei Rainer Maria Rilke (1989), Rilkes Seins- und Kunst-Begriff im Spiegel seiner dichterischen Welt (2006), „Tränenkrug“ als Bild seinshafter Welt. Rilkes Gedicht „Gieb mir, oh Erde“ (Aufsatz, 2009), Vier Gestalten der Bibel in Rilkes «Neuen Gedichten» (2013), «O reine Übersteigung!». Rilkes programmatisches Einleitungsgedicht zu den «Sonetten an Orpheus» (2016), R. M. Rilkes „Alkestis“. Dichterische Sprache als sich selbst bewahrheitendes „Versprechen“ von Seinshaftigkeit (2018)