Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Cuvillier Verlag

32 Jahre Kompetenz im wissenschaftlichen Publizieren
Internationaler Fachverlag für Wissenschaft und Wirtschaft

Cuvillier Verlag

De En Es
Der Tisch als Bühne

Printausgabe
EUR 79,99

E-Book
EUR 55,99

Der Tisch als Bühne

Inszenierungsformen filmischer Tischgesellschaften und gastrosophischer Codes am Beispiel der Filmästhetik Quentin Tarantinos

Laura Vogel (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (210 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (190 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736974609
ISBN-13 (E-Book) 9783736964600
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 312
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Promotionsort München
Erscheinungsdatum 08.07.2021
Allgemeine Einordnung Dissertation
Fachbereiche Geschichtswissenschaften
Kunstwissenschaften
Schlagwörter Tischgesellschaft, Film, Tisch, Essen, Familientisch, Gastrosophie, Nahrungsaufnahme, Bühne, Hospitalität, Narration, Nahrungskette, Kommunikation, Normen, Gesellschaft, Mahlzeit, Speiseraum, Filmästhetik, Tischszene, Dramaturgie, tarantinoesk, Tarantino, Henkersmahlzeit, Appetit, Speise American Beauty, Reservoir Dogs, Django Unchained, Pulp Fiction, Inglourious Basterds, The Hateful Eight, Death Proof, Figuren, Verfremdung, Geschmack, Fastfood, Filmtheorie, Inszenierung, soziokulturell, food, film theory, film aesthetics, Tarantino, movies, alienation theory, narration, fiction film, fast food, eating, table, food scenes, family dinner, stage, communication, social norms, social life, socializing, appetite, characters, staging, film set, American Beauty, Reservoir Dogs, Django Unchained, Pulp Fiction, Inglourious Basterds, The Hateful Eight, Death Proof, dinner scene, hospitality, dramatics, dish, society, hungry, socio-cultural, Erzählung, Geselligkeit, Inszenierung, Gastfreundschaft, gastrosophisch, gastrosophical, Nahrungsaufnahme, food intake, Bewirtungsräume, Figurenensemble, ensemble of figures, traditionelle Landesküche, traditional local cuisine, Kannibalismus
Beschreibung

Seit dem Entstehungsbeginn irdischen Lebens liegt in der Nahrungsaufnahme ein essenzieller Bestandteil allen Daseins begründet. Die vorliegende Dissertation konzentriert sich primär auf die soziokulturelle Bedeutungsebene des Essens und beleuchtet diverse relevante Diskurse im Zusammenhang mit der gemeinschaftlichen Einnahme von Mahlzeiten. Im Vordergrund steht hierbei das gastrosophische Motiv der Tischgesellschaft und dessen filmische Inszenierungsformen. Innerhalb dieser Arbeit erfolgt die Betrachtung des Essens, sowohl hinsichtlich des kulturhistorischen, interdisziplinären Diskurses als auch im Zuge seiner filmischen Inszenierung, stets vor dem Hintergrund des (tisch-)gesellschaftlichen Praxismodells. Dabei bildet die filmästhetisch codierte Vermittlung spezifischer Inhalte mit Hilfe des gezielten Einsatzes kulinarischer Motivik den zentralen Dreh- und Angelpunkt der Untersuchungen. In ihrem Kern konzentriert sich die Analyse hauptsächlich auf die Filmographie Quentin Tarantinos, dessen Gesamtwerk sich durch eine Vielfalt an Referenzen auf andere Kunst- und Medienprodukte sowie auf diverse soziokulturelle Phänomene auszeichnet. Denn die vielförmig gestalteten Handlungsschauplätze und Speisesituationen seiner Filme führen in Kombination mit seinen häufig anspielungsreichen Stilmitteln zur Entstehung eines besonders komplexen Fundus audiovisuell erfahrbarer Kulinarik.