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Cuvillier Verlag

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Deutschlandstudium der Chinesen und seine Einflüsse von 1912 bis 1949

Printausgabe
EUR 44,90

E-Book
EUR 31,90

Deutschlandstudium der Chinesen und seine Einflüsse von 1912 bis 1949

Weihua Du (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (450 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (160 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736974685
ISBN-13 (E-Book) 9783736964686
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 162
Umschlagkaschierung glänzend
Auflage 1.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 12.07.2021
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Geschichte der Neuzeit
Schlagwörter Deutschland, Studium, Chinesen, China, Promotion, Medizin, Jura, Chemie, Mathematik, Geitesteswissenschaften, Naturwissenschaften, Universitaeten, Kommunisten, Fu Sinian, Cai Yuanpei, Zhu Jiahua, Ji Xianlin, Tschiang Kai-schek, DAAD, Shanghai, Beijing, Guangzhou, Tongji, Ingenieur, Nanking Regierung, Germany, Study, Chinese, China, doctorate, medicine, law, chemistry, mathematics, humanities, natural sciences, universities, communists, Fu Sinian, Cai Yuanpei, Zhu Jiahua, Ji Xianlin, Chiang Kai-schek, DAAD, Shanghai, Beijing, Guangzhou, Tongji, engineer, Nanking Government
Beschreibung

Um 1912 war China noch kein modernes Land, aber mit der Xinhe-Revolution wurde die erste Republik auf dem chinesischen Boden gegruendet. Das Studium der Chinesen im Ausland, insbesondere im modernen europaeischen und amerikanischen Laendern, bildete einen wichtigen Schritt fuer die gesellschaftliche Entwicklung Chinas. Der Tranfer der neuen Wissenschaften nach China war von grosser Bedeutung fuer die Wissenschaften sowie fuer die Gesellschaft.
Die Hauptfaecher der chinesischen Studenten vor 1912 in Deutschland war Militaer, Ingenieurwissenschaften, Jura. Von 1912 bis 1919 waren 21 Chinesen an der Technischen Hochschule Berlin und 33 an der Universität Berlin immatrikuliert. Von den 33 Personen, die an der Universität Berlin studiert hatten, studierten 13 Rechts- und Staatswissenschaften, 4 Geisteswissenschaften, 7 Naturwissenschaften und 1 war unbekannt. Anders als in der späten Qing-Dynastie studierten 8 von ihnen Medizin. 22 Werkstudenten (davon 2 Mädchen) gingen um 1921 mit der Finanzierung von Siemens nach Berlin Deutschland, um dort gleichzeitig ein Praktikum in der Fabrik zu absolvieren. Nach dem Ende des Krieges in Europa kam es zu einer Wiederbelebung des Studiums ausländischer Studenten in Deutschland. Nach dem Berliner Polizeiregister gab es allein in Berlin im März 1926 508 Chinesen, im Dezember 1926 487 und 1930 468.
Nach der Gruendung der Tschiang Kai-schek Regierung in Nanking 1928 kam es zu einer besser regulierten Kontrolle des Auslandsstudiums der Chinesen. Laut Statistik betrug zwischen 1929 und 1936 das Verhältnis der öffentlich finanzierten Studierenden zu den privat finanzierten Studierenden in Deutschland etwa 1:5. Die meisten chinesischen Studenten in Deutschland waren Selbstzahler, so war es auch natuerlich, dass die meisten Studenten Medizin hier in Deutschland Studieren. Von 1907 bis 1962 veröffentlichten die Chinesen 1.574 Doktorarbeiten in Kontinentaleuropa. Von den 732 Doktorarbeiten, die im gleichen Zeitraum in Deutschland veröffentlicht wurden, entfielen 154 auf den Bereich der Geisteswissenschaften (nur 21% der Gesamtzahl), die restlichen 79% auf den Bereich der Naturwissenschaften.
Unter den chinesischen Absolventen von den deutschen Hochschulen gab es viele Personen, die spaeter als Rektor der chinesischen Hochschulen taetig waren, sie foederten die Modernisierung der chineischen Wissenschaften sowie die der Gesellschaft. Viele Absolventen nahmen an dem Anti-Japanischen Krieg teil und leisteten grossen Beitrag zu der Selbstaendigkeit von China. Die chinesischen Kommunisten in Deutschland uebten auch grossen Einfluss in China aus.