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Fußballfantum

Printausgabe
EUR 94,90

E-Book
EUR 66,90

Fußballfantum (Band 16)

Analyse der lebensweltlichen Reproduktion, konfliktbehafteten Kommunikation und systemischen Kolonialisierung deutscher Fankulturen

Gabriel Duttler (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (180 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (120 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783736975484
ISBN-13 (E-Book) 9783736965485
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 400
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1.
Buchreihe Würzburger Beiträge zur Sportwissenschaft
Band 16
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 27.01.2022
Allgemeine Einordnung Habilitation
Fachbereiche Sportwissenschaften
Schlagwörter Sportwissenschaft, Fußball, Fantum, Fankultur, Fußball-Fans, Theorie des kommunikativen Handelns, Habermas, Lebenswelt, System, Sportpolitik, Gesellschaftstheorie, Hooligans, Ultras, Deutschland, Kommunikation, Polizei, Deeskalierende Kommunikation, Sport Science, Soccer/Football, fandom, fan cullture, Soccer fans, Theory of communicative Action, Habermas, lifeworld, system, sport politics, Social Theory, Hooliganism, Ultra fan culture, Germany, Communication, Police, deescalating communication, Gewalt, violence, Randale, Straßenschlacht, street battle, Gemeinschaft, fellowship, Zusammenhalt, solidarity, Identitätsbildung, identity building, Kommerzialisierung, commercialisation, Medienwissenschaften, media sciences, Stadioninfrastruktur, stadium infrastructure, Selbstdarstellung, self-expression, Selbstmediatisierung, self-mediatisation, Stadionverbot, stadium ban, Fanbeauftragter, fan representative, soziale Integration, Sicherheitsbeauftragter, safety officer, social inclusion
URL zu externer Homepage https://www.sportwissenschaft.uni-wuerzburg.de/team/gabrielduttler/gabrielduttler-detail/
Beschreibung

Fußballfans fallen auf und polarisieren – zum Beispiel wenn sie große Choreographien in den Stadien inszenieren, wenn sie sich sportpolitisch engagieren und wenn sie in Konflikte mit rivalisierenden Fangruppen oder der Polizei verwickelt sind. Die Genese der deutschen Fußballfankultur, deren Spezifika und Wechselbeziehungen zu gesamtgesellschaftlichen und sportbezogenen Entwicklungen stellen ein faszinierendes Forschungsgebiet dar und stehen im Fokus dieser Arbeit. Dabei wird unter Bezug auf die gesellschaftstheoretischen Überlegungen von Jürgen Habermas einerseits versucht, sich den fankulturellen Lebenswelten von deutschen Fußballfans in der Tiefe zu nähern und deren Reproduktion zu ergründen; andererseits werden systemische Einflussnahmen und gesellschaftliche Wirkungen auf die herausgearbeiteten Fankulturen beschrieben und zu diesen in direkte Beziehung gesetzt. So entsteht ein Bild von Fußballfans, das sowohl einen Einblick in individuelle Verhaltensformen und Rituale liefert als auch fankulturelle Entwicklungen in ihrer unauflöslichen Interdependenz zu gesellschaftlichen Prozessen begreift.