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Auf dem Weg zur Weltgesellschaft

Printausgabe
EUR 33,25 EUR 31,59

E-Book
EUR 23,28

Auf dem Weg zur Weltgesellschaft

Grundlagen - Hemmnisse - Einigendes und Förderndes

Eduard Schäfers (Autor)

Vorschau

Leseprobe, PDF (110 KB)
Inhaltsverzeichnis, PDF (75 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 9783954041534
ISBN-13 (E-Book) 9783736941533
Sprache Deutsch
Seitenanzahl 186
Umschlagkaschierung matt
Auflage 1. Aufl.
Erscheinungsort Göttingen
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Allgemeine Einordnung Sachbuch
Fachbereiche Sozialwissenschaften
Sprachwissenschaften
Literaturwissenschaften
Kulturwissenschaften
Schlagwörter Soll-Situation: Weltgesellschaft, Weltrecht, Weltbewusstsein, Weltbürgertum, kooperatives Wirtschaftssystem, CO2-freies Wirtschaftssystem, Kultur als einheitsstiftendes Element zur Etablierung eines neuen Bewusstseins, neue Leitwerte: Einheit, Bewusstsein, Selbstveränderung, innerer Frieden, Bedeutung von Design für Weltbewusstsein, Bedeutung von kreativen und kommunikativen Prozessen für technische Entwicklungen und zur globalen Vertrauensbildung, Runder Tisch als neues Kommunikationsmittel zur Handhabung komplexer Situationen. Ist-Situation: ölbasiertes Wirtschaftssystem muß überdacht werden; enge Verbindung zwischen Öl-, Finanz-, Chemie- und Agrarindustrie; kapitalintensive global agierende Großkonzerne zerstören systematisch kleinbäuerliche Strukturen im Namen von Umweltschutz und Freiheit; ölbasierte Agrarwirtschaft zerstört Bodenqualität, Weltbank und IWf überziehen westliche Freiheits- und Urheberrechte durch Patente auf Lebensmittel. Maßnahmen: u. a. Erweiterungskatalog der Grund- und Menschenrechte für eine Weltgesellschaft.
Beschreibung

Die Welt rückt immer näher zusammen: kulturell, wirtschaftlich, wissenschaftlich und politisch. Eine größere Einheit ist im Entstehen, von der viele bereits jetzt als Weltgesellschaft sprechen. Bei diesem Prozess gibt es überall Widerstände, Hakeleien und Schwierigkeiten. Diese gilt es vor allem durch ein Bewusstsein der Einheit der Menschheit und durch Selbstveränderung zu überwinden. Auch Europa muss sich diesem Prozess stellen, um vorhandene Schwierigkeiten auszuräumen. Hierzu einen Beitrag zu liefern, ist Anliegen dieses Textes.

Das europäische Modell, das in der Aufklärung seinen Ursprung hat, war sehr erfolgreich. Mit Hilfe von den damals neuen Leitwerten Freiheit und Selbstbestimmung sind im Laufe der Zeit kulturell-rechtliche, wissenschaftlich-politische und wirtschaftlich-technische Freiräume entstanden. Viele gesellschaftliche Teilbereiche haben sich daraufhin in den letzten gut zweihundert Jahren innerhalb Europas positiv entwickelt: das Hochschul- und Bildungswesen, der Wirtschafts- und Infrastrukturbereich, der Sozialstaat und das Gesundheitswesen sowie die Stadt- und Regionalentwicklung. Auch die Einflussnahme Europas auf ähnliche Entwicklungen in aller Welt war groß.

Heute bedürfen die Leitwerte Freiheit und Selbstbestimmung der Ergänzung, denn in den verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen mehren sich die Anzeichen der Überziehung und Überdehnung dieser Leitwerte. Das trifft vor allem auf den Wirtschaftsbereich zu und zeigt sich hier im drohenden Zusammenbruch der globalen Finanz- und Ökosysteme. Aber es trifft auch auf den Kultur-, Rechts-, Politik- und Wissenschaftsbereich zu. Überall bedarf es kleinerer Korrekturen, um das europäische Modell wieder attraktiver zu machen und um Teil einer weltgesellschaftlichen Entwicklung zu werden. Teilweise gibt es in diesen Bereichen auch schon mehr oder weniger starke neuere Entwicklungen und Verbesserungen. Die neuen Leitwerte Bewusstsein und Einheit sowie innerer Frieden und Selbstveränderung werden helfen, weitere Verbesserungen zu erzielen, sowohl im Wirtschaftsbereich als auch in den anderen gesellschaftlichen Teilbereichen.