Buchbesprechung: Anatomen und ihre Werke
Erschienen: Deutsches Tierärzteblatt, 2026; 74 (3)
Am 1. November 2025 ist Dieter Weidenfeld gestorben (Sie finden den Nachruf unseres ehemaligen Verbandspräsidenten, Prof. Jens Michow, in Weekly 42/2025).
Mit „Wie Berühmtheiten gemacht werden. Ein Blick hinter die Kulissen des Promotion Business“
liegt nun das letzte Werk von Dieter Weidenfeld vor – ein ebenso
persönliches wie fachlich fundiertes Vermächtnis für die Musik- und
Veranstaltungsbranche.
Der legendäre Manager und Produzent, der
Karrieren von u. a. Udo Jürgens, Howard Carpendale oder Matthias Reim
mitgeprägt hat, bündelt darin seine jahrzehntelange Erfahrung: von
Imageaufbau und Medienarbeit über Dramaturgie bis hin zum feinen
Zusammenspiel von Psychologie, Timing und Empathie. Entstanden ist ein
praxisnahes Handbuch für alle, die Künstler*innen entwickeln, Marken
aufbauen und Live-Erlebnisse gestalten.
Für unsere Mitglieder wie auch für die gesamte Branche ist dieses Buch besonders lesenswert: als
historischer Rückblick, als reflektierte Einordnung professionellen
Promotion-Handwerks und als Inspirationsquelle für die tägliche Arbeit
im Rampenlicht der Live-Kultur. Wir empfehlen die Lektüre ausdrücklich. Bis
ins hohe Alter prägte Dieter Weidenfeld die Konzert- und
Veranstaltungswirtschaft, begleitete Künstler*innen mit Erfahrung,
Empathie und Haltung auf ihrem Weg und hinterließ auch in unserem
Verband bleibende Spuren.
Wie Berühmtheiten gemacht werden ist im CUVILLIER VERLAG erschienen und ab sofort im Handel erhältlich (Softcover, Hardcover sowie E-Book).
Herausragend rezensiert: Wolfgang
Nethöfels “Tetralogie”
Wir freuen uns, Ihnen eine
ausnahmslos positive und enthusiastische Rezension zu einem Werk präsentieren
zu können, das in seiner Tiefe und Komplexität beeindruckt: die Trilogie
Zwischen Kreativität und Schöpfung sowie der ergänzende Roman EUNET von
Wolfgang Nethöfel. Dieses mehrbändige Werk ist ein
Meilenstein für alle, die sich mit den grundlegenden Fragen nach Schöpfung,
Kreativität und dem Verhältnis von Denken und Handeln auseinandersetzen.
Theologe und Publizist Burkhard
Hanke hat Nethöfels Arbeit detailliert gewürdigt. In seiner Rezension lobt
Hanke die wegweisenden Thesen der Tetralogie und empfiehlt sie nachdrücklich.
Seine Rezension ist ein Muss für alle Interessierten.
„Es gibt
Autorinnen und Autoren, die ein Leben lang um eine einzige Frage kreisen – und
am Ende eine Antwort finden, die in ihrer Schlichtheit wie in ihrer Tiefe
überzeugt. Wolfgang Nethöfel gehört zu dieser Kategorie. Seine große Trilogie
Zwischen Kreativität und Schöpfung sowie der ergänzende Roman EUNET bilden ein
Werk, das sich kaum einer gängigen Kategorie unterordnen lässt. […]
Wolfgang
Nethöfels Tetralogie ist ein intellektuelles Vermächtnis. Sie umfasst die
Theorie der Innovation und Regulierung, die Prinzipien für Tiefe Innovation –
und sie wagt mit EUNET die literarische Transformation. “ (Hanke, 31.10.25)
Überzeugen Sie sich selbst von
der herausragenden Beurteilung durch Burkhard Hanke zur “Tetralogie:
Zwischen Kreativität und Schöpfung I-III & EUNET” von Wolfgang
Nethöfel.
Hier die gesamte Rezension:
Es gibt Autorinnen und Autoren, die ein Leben lang um eine einzige
Frage kreisen – und am Ende eine Antwort finden, die in ihrer
Schlichtheit wie in ihrer Tiefe überzeugt. Wolfgang Nethöfel gehört zu
dieser Kategorie. Seine große Trilogie Zwischen Kreativität und
Schöpfung sowie der ergänzende Roman EUNET bilden ein Werk, das sich
kaum einer gängigen Kategorie unterordnen lässt.
Hier spricht kein reiner Theologe, auch kein bloßer
Kulturwissenschaftler, Philosoph oder Techniker. Hier schreibt ein
Denker, der die Verflechtung all dieser Perspektiven ernst nimmt.
Innovation, Regulierung, was Nethöfel selbst “Tiefe Innovation” nennt –
eine Innovation, die aus den Tiefenstrukturen des Schöpferischen
hervorgeht – und schließlich die literarische Übersetzung in ein
Netzroman-Format: all das zeigt einen Menschen, der das Neue nicht nur
beschreibt, sondern existenziell durcharbeitet.
Es ist eine Tetralogie, die sowohl wissenschaftliche als auch
literarische Formen umfasst. Sie bietet ein intellektuelles Fundament
für das Verständnis unserer Gegenwart – und ein spirituelles Kompendium
für das Handeln in einer Welt des Umbruchs.
Der erste Band widmet sich dem Phänomen des Neuen. Nethöfel definiert
Innovation als einen integralen Prozess, der Kreativität, Organisation,
Verantwortung und Kultur miteinander verbindet. Das Modell des
“Zauberwürfels” zeigt: Innovation ist multidimensional. Produkt,
Organisation, Kultur und Verantwortung greifen ineinander. Innovation
ist kein singuläres Ereignis, sondern eine orchestrierte Bewegung.
Nethöfel betont: Innovation ist ein anthropologisches Grundmuster.
Von mythischen Erzählungen bis zu modernen Nanotechnologien spannt er
den Bogen. Innovation ist nicht nur ein ökonomisches oder technisches
Phänomen, sondern Ausdruck menschlicher Weltgestaltung. Zentral ist die
ethische Verankerung: Wirtschaft ist “nur innovativ, wenn sie Wirtschaft
für Andere” ist. Innovation ohne Verantwortung bleibt leer. Diese
Haltung zieht sich leitmotivisch durch das gesamte Werk.
Im zweiten Band richtet sich der Blick auf die Ordnung des Neuen.
Regulierung wird nicht als Bremse, sondern als schöpferische Praxis
verstanden. Regeln sind Knotenpunkte in Netzwerken aus Macht,
Legitimation und Kooperation. Sie entstehen in Kommunikationsprozessen,
tragen Verantwortung und Risiko und werden von Beobachtern bewertet.
Regulierung eröffnet Räume, in denen Innovation Bestand haben kann.
Besonders prägnant ist Nethöfels Diagnose des Staates: Der
Nationalstaat – ein Neuzeitgebilde – wirkt im Anthropozän, dem Zeitalter
global vernetzten Einwirkens der Menschheit auf ihre Umwelt, eigentlich
überholt. Er bleibt Wächter, wird zugleich aber vorlaufender
Netzakteur. Regulierung ist multipolar: Staaten, Märkte, NGOs,
Unternehmen und Plattformen teilen sich die Verantwortung.
Regulierung wird als Ausdruck menschlicher Freiheit und Verantwortung
gedeutet. In biblischer Perspektive ist sie eng mit Gerechtigkeit
verbunden. Nachhaltige Regulierung fragt nicht nur nach Ordnung, sondern
auch nach Zukunftsfähigkeit und Überleben.
Bevor Nethöfel diesen Begriff entfaltet, lohnt ein kurzer Hinweis:
Mit “Tiefe Innovation” bezeichnet er keine bloße Steigerung der
Innovationskraft, sondern eine Bewegung, die aus den Tiefenstrukturen
des Schöpferischen selbst hervorgeht – also eine Innovation, die nicht
nur Neues hervorbringt, sondern den schöpferischen Prozess als solchen
reflektiert.
Der dritte Band ist Synthese und Neuansatz. Tiefe Innovation
bedeutet: nicht nur Neues zu schaffen oder Regeln zu setzen, sondern
sich an den Tiefenstrukturen des schöpferischen Prozesses zu
orientieren. Nethöfel entwickelt vier Prinzipien: Matrix, Rückkopplung,
Narrativ und Schnittstelle. Innovation ist fraktal, verläuft in Mustern,
Wiederholungen, Rückkoppelungen und Geschichten. Digitale Phänomene wie
Blockchain, Bitcoin oder NFTs erscheinen als kulturelle
Ausdrucksformen, nicht nur als technische Tools.
Der Band folgt der Logik eines Gründungsprozesses: Infektion,
Inkubation, Illumination, Implementierung – und Neubeginn auf einer
höheren Integrationsebene. Innovation gleicht einem archetypischen Weg –
von Märchenfiguren bis zu Startup-Gründern.
Tiefe Innovation ist Teilhabe am schöpferischen Übergang von
Potenzialität in Aktualität. Sie ist ambivalent: Sie kann zerstören oder
heilen. In ihr spiegelt sich der Ernst menschlicher Freiheit.
Mit EUNET betritt Nethöfel literarisches Terrain. Der Roman ist App,
Märchen und Denkexperiment zugleich. Charaktere wie Zabaione, Max4U,
Empathia, Sherifa oder die 4U-Queen bewegen sich durch ein digitales
Labyrinth. Kapitel wie “Im Darknet” oder “EUNET-ZIP” spiegeln die
fragmentarische Logik der digitalen Welt wider. Der Roman folgt nicht
linearer Erzählweise, sondern modularer Logik. Er ist ein
Spiegelkabinett, in dem wir Mechanismen des Digitalen erkennen. Wie
Alice im Wunderland oder Flächenland ist EUNET ein Experimentierraum für
eine veränderte Wahrnehmung.
EUNET ist zugleich Gleichnis. Es zeigt die digitale Matrix als
Gefängnis und als Ort der Befreiung. Archetypische Figuren und narrative
Schleifen spiegeln die conditio humana im Netz wider. EUNET übersetzt
die Theorie der Trilogie in literarische Form. Was zuvor als Prinzip
entfaltet wurde, erscheint hier als Figur, Szene oder Spiel. Die
Trilogie erhält damit eine poetische Schwester: Die Theorie wird zum
Narrativ.
Vielleicht deutet sich hier bereits ein nächster Schritt an: die
literarische Integration technischer Reflexion in eine spirituelle
Tiefenerzählung, die noch stärker dialogisch angelegt sein könnte.
In allen vier Werken bleibt Nethöfel Theologe. Doch seine Theologie
ist keine Dogmatik, sondern eine Reflexionsform, die andere Disziplinen
integriert. Sie öffnet Horizonte, statt sie zu schließen. Innovation und
Regulierung erscheinen nicht als Gegensätze, sondern als komplementäre
Bewegungen. Tiefe Innovation zeigt ihre verborgene Verbindung, EUNET
erzählt sie als literarisches Spiel.
Die Tetralogie ist auch eine Anthropologie. Der Mensch erscheint als
Wesen, das Neues hervorbringt, ordnet und in Geschichten verankert.
Mythen, Märchen, Technologien und Netzwerke sind Ausdruck desselben
Grundmusters.
Nicht jede These Nethöfels wird Zustimmung finden; gerade seine
Verbindung theologischer Anthropologie mit technologischer Systemtheorie
fordert Leserinnen und Leser heraus – und genau darin liegt ihre
produktive Kraft.
Als jemand, der in den 1980er-Jahren bei Wolfgang Nethöfel
Sozialethik studieren durfte, lese ich diese Tetralogie mit tiefer
Resonanz. Schon damals lehrte er uns, Theologie nicht als
abgeschlossenes System zu begreifen, sondern als offene Praxis im
Gespräch mit Gesellschaft, Technik und Kultur. Die vier Werke führen
diese Haltung konsequent weiter. Sie verbinden wissenschaftliche
Strenge, narrative Sensibilität und spirituelle Tiefe. Für mich ist es
eine Freude und ein Geschenk, diesem Lehrer nun in einer
literarisch-philosophischen Tetralogie wieder zu begegnen.
Wolfgang Nethöfels Tetralogie ist ein intellektuelles Vermächtnis.
Sie umfasst die Theorie der Innovation und Regulierung, die Prinzipien
für Tiefe Innovation – und sie wagt mit EUNET die literarische
Transformation. Es ist ein Werk, das die großen Fragen unserer Zeit
stellt: Wie entsteht Neues? Wie wird es geordnet? Welche
Tiefenstrukturen bestimmen unser Handeln? Und wie spiegeln sich all
diese Prozesse in unseren digitalen, kulturellen und spirituellen Welten
wider?
Die Antwort ist ebenso klar wie anspruchsvoll: Innovation ist
Teilhabe am Schöpfungsprozess – frei, verantwortlich und
gemeinschaftlich. Regulierung ist ihre Schwester, Tiefe Innovation ihr
Resonanzraum, EUNET ihre Erzählung.
Damit hat Wolfgang Nethöfel ein Werk geschaffen, das Wissenschaft und
Literatur verbindet und darüber hinaus – hoffentlich – unsere
Generation inspirieren wird, die Zukunft schöpferisch und
verantwortungsvoll zu gestalten.
(Burkard Hanke; 31.10.2025)
Wolfgang
Nethöfel: Innovation (3.Aufl.) (Band 1). Cuvillier, Göttingen 2025. ISBN
978-3-68952-776-1
Wolfgang
Nethöfel: Regulierung (Band 2). Cuvillier, Göttingen 2025. ISBN
978-3-68952-778-5
Wolfgang
Nethöfel: Tiefe Innovation (Band 3). Cuvillier, Göttingen 2025. ISBN
978-3-68952-780-8
Wolfgang Nethöfel:
Eunet (Band 4). Cuvillier, Göttingen 2025. ISBN 978-3-68952-782-2
Hier geht es direkt zur Rezension:
Mülltrennung spielt in Deutschland eine große Rolle. Die Biotonne ist jünger als man denken könnte. Ein Professor aus Witzenhausen hat sie mitentwickelt. Vor fast 40 Jahren verteilte die Uni Kassel-Witzenhausen erstmals Biotonnen, um Biomüll zu sammeln. Nun stehen sie vor fast jedem Haus in Deutschland und in weiten Teilen Europas.
Den vollständigen Artikel der HNA vom 01.08.2021 finden Sie hier.
Prof. Wilfried Engelke entwickelt ein Training und ein Gerät zur Kontrolle der Atmung
aus dem Magazin “Charakter. Das Gesellschaftsmagazin für Niedersachsen” Februar-Ausgabe 2019
Das komplette Interview finden Sie hier: https://charakter-magazin.de/charakter-2019-02/#seite32
Nähere Informationen zum Charakter-Magazin: https://charakter-magazin.de/
Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie berichtet in ihrem Newsletter im Januar 2019 über die neuen Leitlinien Unfallchirurgie.
Das Göttinger Tageblatt berichtet über die Leitlinien Unfallchirurgie, die in der vierten überarbeiteten Auflage im Cuvillier Verlag erscheint. Hier ist der Text ursprünglich erschienen.
Das Buch Hermann Junker. Eine Spurensuche im Schatten der österreichischen Ägyptologie und Afrikanistik (Cuvillier 2017) von Clemens Gütl wurde von Arno Sonderegger (Universität Wien) in der Wiener Zeitschrift für kritische Afrikastudien sehr positiv rezensiert. Eine vollständige Rezension finden Sie hier: Clemens Gütl. Hermann Junker.
Stuttgarter Pfarrer als China-Versteher / Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 26. November 2017
Der Theologe und Sinologe Richard Wilhelm genießt in China auch heute noch großen Respekt
Theologe, Missionar, Sinologe: All das war Richard Wilhelm, der von 1900 bis 1924 in Qingdao/China lebte. Er übersetzte wichtige Werke der chinesischen Literatur, baute Brücken zwischen zwischen westlicher und östlicher Philosophie, lehrte an der Universität Peking und gründete eine deutsch-chinesische Schule. Nun wird der Cuvillier Verlag ab Sommer 2018 in Kooperation mit der chinesischen Quingdao Publishing Group eine Reihe von fünf Werken des großen China-Kenners veröffentlichen.
“Die hohe Wertschätzung der chinesischen Kultur in der westlichen Welt geht unter anderem auf die Werke von Richard Wilhelm zurück. Diese sind bis heute ein bedeutender Beitrag des Verständnisses der chinesischen Kultur und Geschichte”, so Annette Jentzsch-Cuvillier, Verlegerin und Verlagsinhaberin. “Die Kooperation mit dem Quingdao Publishing House ist allerdings erst der Anfang einer spannenden Zusammenarbeit, denn langfristig wird dami ein wichtiger Wissenstransfer zwischen China und Europa angeschoben”, betont Frau Jentzsch-Cuvillier.
Doch das neue Projekt ist nicht das erste Mal, dass der Cuvillier Verlag chinesischer Literatur den Weg nach Deutschland ebnet. So wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich verschiedene Werke von Dr. Werner Handke verlegt, dem ersten Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in China. Auch sind bereits mehr 100 Publikationen im Cuvillier Verlag erschienen, deren Autoren chinesische Wurzeln haben.
Gracias a nuestros sofisticados conceptos de marketing orientados a grupos específicos, nuestra constante búsqueda en mejorar, últimos métodos de producción y el consiguiente aumento de la calidad y la alta satisfacción de nuestros clientes y socios, tales como la AUDI AG, es que hemos aparecido positivamente en una serie de anuncios en la prensa. Ya sea a través de nuestra publicación en la prensa local, o sobre nuestros libros en diferentes medios científicos o a través de nuestra cooperación con nuestros socios, los medios de prensan estan informando constantemente sobre nosotros, nuestro trabajo y nuestros productos.