Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies.

Cuvillier Verlag

Publications, Dissertations, Habilitations & Brochures.
International Specialist Publishing House for Science and Economy

Cuvillier Verlag

De En Es
Musikunterricht als Koedukation?

Hard Copy
EUR 29.00 EUR 27.55

E-book
EUR 20.30

Musikunterricht als Koedukation? (English shop)

Markus Meier (Author)

Preview

Table of Contents, Datei (54 KB)
Extract, Datei (62 KB)

ISBN-13 (Printausgabe) 3867276854
ISBN-13 (Hard Copy) 9783867276856
ISBN-13 (eBook) 9783736926851
Language Alemán
Page Number 312
Edition 1 Aufl.
Volume 0
Publication Place Göttingen
Place of Dissertation Frankfurt
Publication Date 2008-08-05
General Categorization Dissertation
Departments Educational science
Art
Description

Bildungsreform im Westen und Polytechnische Oberschule im Osten schienen die Frage nach Koedukation endgültig beantwortet zu haben: Deutschland hatte mit flächendeckender Koedukation modernisierend nachgeholt, was in z.B. USA und Frankreich längst Standard gewesen war. Dahinter setzten seit den 90ern v.a. feministische Autoren wieder ein Fragezeichen – es wurde spekuliert, Koedukation als “Jungenschule auf für Mädchen”, schade v.a. Mädchen. In den letzten Jahren fördern Schulvergleichsstudien empirisch abgesichert wiederum ein anderes Bild zu Tage: “Mädchenschule auch für Jungen” schade v.a. Jungen. Beide Positionen haben ihre “blinden Flecken”: Der ersten fehlen überzeugende empirische Daten zur Benachteiligung der Mädchen, der zweiten eine angemessene Theorie. Beides will vorliegende Arbeit liefern. Im ersten Teil wird ein Beitrag zu einer “Theorie der Funktion der Geschlechterdifferenz in edukativen Kontexten” versucht, im zweiten werden empirische Daten zur selben Frage mitgeteilt. Neben einem historischen Abriss und gerechtigkeitstheoretischen Überlegungen werden v.a. (sozio-)biologische, biomusikologische, neurowissenschaftliche, kognitivistische und psychoanalytisch-evolutionspsychologische Diskurse auf der einen Seite sozialsationstheoretisch-konstruktivistischen und philosophisch-spekulativen Diskursen gegenübergestellt. Im praktischen Teil werden die Ergebnisse einer dreijährigen praktischen Geschlechtertrennung und der Kontrollgruppe mitgeteilt und v.a. mit den Verfahren der empirisch-statistischen Sozialforschung ausgewertet.