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Die Verständigung im Jugendstrafverfahren: Grundlagen, Grenzen und Leitlinien

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Die Verständigung im Jugendstrafverfahren: Grundlagen, Grenzen und Leitlinien (English shop)

Eine rechtsdogmatische Bewertung und ein Ausblick de lege ferenda

Laurin Johannes Haasis (Author)

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ISBN-13 (Hard Copy) 9783736976559
ISBN-13 (eBook) 9783736966550
Language Alemán
Page Number 276
Lamination of Cover matt
Edition 1.
Publication Place Göttingen
Place of Dissertation Konstanz
Publication Date 2022-08-11
General Categorization Dissertation
Departments Law
Keywords Jugendstrafverfahren, Jugendstrafrecht, Jugendliche, Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafprozessordnung, Jugendgerichtsgesetz, Verständigungen, Absprachen, Deals, Verständigungsgesetz, Bundesverfassungsgericht, Erziehungsgedanke, Erziehungsstrafrecht, Grundlagen, Grenzen, Leitlinien, Zulässigkeit, Verständigungsverfahren, Geschichte, Straftheorien, Gesetzesvorschlag, Jugendstrafe, Zuchtmittel, Erziehungsmaßregeln, Drei-Aspekte-Lehre, Diversion, Beschleunigungsgebot, Amtsaufklärungspflicht, Schlechterstellungsverbot, Opfer, Selbstbehauptungsmacht, Geständnisdruck, Pädagogik, Jugendgerichtshilfe, Fremdkörper, Konsensualverfahren, Konsensmaxime, Bindungswirkung, Selbstbindung, Juvenile criminal proceedings, Juvenile criminal law, Juveniles, Criminal law, Criminal procedure law, Code of Criminal Procedure, Juvenile Justice Act, Plea bargains, Plea bargain law, Federal Constitutional Court, Educational Aspects, Educational Criminal Law, Basics, Limits, Guidelines, Plea bargain procedure, History, Crime theories, Proposed law, Juvenile detention, Disciplinary, Educational measures, Three Aspects Doctrine, Acceleration requirement, Official duty to clarify, Prohibition of deterioration, Victims, Self-assertion power, Confession pressure, Pedagogy, Juvenile justice services, Foreign body, Consensual procedure, Binding effect, Self-binding, Kammergericht, Court of Appeal, Täter-Opfer-Ausgleich, Strafrechtsdogmatik, Criminal Law Dogmatics
Description

Verständigungen beschäftigen die Strafprozessrechtswissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten. Dabei werden die Diskussionen über ein solch konsensuales Element im traditionell inquisitorisch-kontradiktorischen Strafprozess naturgemäß sehr kontrovers geführt. Nicht erst seit Inkrafttreten des Verständigungsgesetzes im Jahre 2009 und einer wegweisenden Entscheidung des BVerfG im Jahre 2013 sind Verständigungen aus dem prozessualen Alltag nicht mehr wegzudenken. Als zentrale Vorschrift erlaubt § 257c StPO Verständigungen zwischen den Verfahrensbeteiligten unter bestimmten Voraussetzungen und in geeigneten Fällen.
In das JGG wurde eine entsprechende Regelung gerade nicht implementiert. Einer möglichen Anwendung des § 257c StPO über die Verweisungsnorm des § 2 Abs. 2 JGG wird – meist unter Verweis auf den im Jugendstrafrecht vorherrschenden Erziehungsgedanken – ganz überwiegend mit Skepsis begegnet. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine Umkehr des Regel-Ausnahme-Verhältnisses geboten erscheint und unternimmt den Versuch, mehr Transparenz bei der Frage der Zulässigkeit von Verständigungen im Jugendstrafverfahren zu schaffen.