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Beurteilung von Symptomatik, Diagnostik und Prognose anhand eines Scoringsystems bei Pferden mit Trigeminus-mediiertem Headshaking

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Beurteilung von Symptomatik, Diagnostik und Prognose anhand eines Scoringsystems bei Pferden mit Trigeminus-mediiertem Headshaking (Volume 58) (English shop)

Tanja Kloock (Author)

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Table of Contents, PDF (80 KB)

ISBN-13 (Hard Copy) 9783736977983
ISBN-13 (eBook) 9783736967984
Language Alemán
Page Number 150
Lamination of Cover matt
Edition 1.
Book Series Wissenschaftliche Reihe der Klinik für Pferde
Volume 58
Publication Place Göttingen
Place of Dissertation Hannover
Publication Date 2023-06-08
General Categorization Dissertation
Departments Veterinary medicine
Common veterinary medicin
Specific veterinary medicine
Keywords Headshaking, Pferd, Trigeminus, Score, Schmerz, Trigeminus-medilertes Headshaking (TMHS); Prognose, Symptomatik
Description

Trigeminus-mediiertes Headshaking (TMHS) ist eine Erkrankung der Pferde, welche typischerweise mit vertikalem, stromschlagartigem Kopfschlagen sowie nasaler Irritation einhergeht. Eine herabgesetzte Reizschwelle des Trigeminusnerven ist ursächlich, wobei in den meisten Fällen keine zugrunde liegende Ursache diagnostiziert werden kann (idiopathisches TMHS). In seltenen Fällen wird das Headshaking durch eine zugrunde liegende Primärerkrankung ausgelöst (sekundäres Headshaking (s-HS)). In Anlehnung an die humane Trigeminusneuralgie geht man davon aus, dass die Symptome Ausdruck neuropathischen fazialen Schmerzes sind. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Scoringsystem entwickelt, um den Schweregrad der Erkrankung sowie eine damit einhergehende Beeinträchtigung des Wohlbefindens erkrankter Pferde objektiv erheben zu können. Der History Rest and Exercise Score (HRE-S) bewertet sowohl die Dauer und Bedingungen, unter denen Symptome auftreten, als auch die Frequenz und Intensität dieser in Ruhe und Belastung. Der HRE-S zeigte eine gute Reliabilität, Validität und Praktikabilität. Weiterhin wurden die Präsenz von Headshaking im Schritt, eine steigende Anzahl an pro Pferd gezeigten Headshakingarten, ein Schmerzgesicht, stromschlagartiges Zucken des Kopfes und Zeichen nasaler Irritation als Indikatoren für eine schwerwiegendere Erkrankung identifiziert. Bei 99,5% der Pferde wurden Befunde im Rahmen der Diagnostik erhoben, jedoch nur bei 6% als ursächlich identifiziert (s-HS). In 9/10 Fällen wurde die zugrunde liegende Primärkrankheit mittels Computertomographie des Kopfes diagnostiziert.