Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies.
De En Es
Kundenservice: +49 (0) 551 - 547 24 0

Cuvillier Verlag

Publications, Dissertations, Habilitations & Brochures.
International Specialist Publishing House for Science and Economy

Cuvillier Verlag

Premiumpartner
De En Es
Titelbild-leitlinien
Ultraschnelles Vortexkernschalten

Hard Copy
EUR 58.40

E-book
EUR 40.88

Ultraschnelles Vortexkernschalten

Matthias Noske (Author)

Preview

Table of Contents, PDF (59 KB)
Extract, PDF (210 KB)

ISBN-13 (Hard Copy) 9783736991576
ISBN-13 (eBook) 9783736981577
Language Alemán
Page Number 246
Edition 1. Aufl.
Publication Place Göttingen
Place of Dissertation Stuttgart
Publication Date 2016-01-07
General Categorization Dissertation
Departments Physics
Keywords zeitaufgelöste Röntgenmikroskopie, magnetischer Vortex, Vortexkerndynamik, Magnetisierungsdynamik, Vortexkernschalten, Spintronik, Magnonik, Spinwellen, mikromagnetische Simulationen, Tunnelelement, Blochpunkt
Description

Der magnetische Vortex ist der einfachste, nicht-triviale Grundzustand in ferromagnetischen Mikro- und Nanostrukturen, was ihn zu einem interessanten Studienobjekt für grundlagenphysikalische Untersuchungen macht. Zusätzlich wird der Vortex neben möglichen Spintronikanwendungen auch im Kontext magnetischer Speichermedien diskutiert, seit experimentell gezeigt wurde, dass seine Kernpolarität durch magnetische Hochfrequenzfelder umgeschaltet werden kann. In dieser Arbeit wird eine Möglichkeit entwickelt, die Polarität des Vortexkerns mit sub-100 ps magnetischen Pulsen kontrolliert zu schalten, was ein Schreiben des Zustandes mit deutlich höheren Taktraten ermöglichen würde als dies in aktuellen Computern üblich ist. Der Umschaltvorgang wird experimentell mit Hilfe zeitaufgelöster Röntgenmikroskopie abgebildet und durch mikromagnetische Simulationen weiter untersucht. Hierbei werden vor allem die Rolle magnetostatischer Spinwellen und der Einfluss von bisher nicht berücksichtigten höheren Gyromoden diskutiert. In diesem Zusammenhang werden die dynamischen Eigenmoden mit Hilfe von dreidimensionalen mikromagnetischen Simulationen untersucht und wesentliche Unterschiede gegenüber den bisher üblichen zweidimensionalen Betrachtungen vorgestellt. Schließlich wird eine Technik entwickelt, um mit Hilfe magnetischer Tunnelelemente die Vortexkernpolarität elektrisch auszulesen und Vortexdynamik im Labor zu betreiben.